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Iaponia Insula - 16: Petitessen, Pretiosen

Die Prosaminiatur in Japan um 1910

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Die Vorliebe für kleine Formen in Kunst und Literatur prägte den Zeitgeist um die Jahrhundertwende in Europa und Japan. In Japan erlebte die als „neu“ empfundene Prosaminiatur um 1910 einen Aufschwung. Kurze, skizzenhafte Texte, die sogenannten shô hin (wörtlich: „kleine Stücke“), dominierten den Zeitungs- und Zeitschriftenmarkt, und zahlreiche Sammelbände sowie Anthologien mit Kurzprosa fanden großen Anklang. Das Buch bietet einen umfassenden Überblick über die Vielfalt der japanischen Prosaminiatur im frühen 20. Jahrhundert und untersucht die Gründe für ihre Popularität. Ein umfangreicher Übersetzungsteil und eine eingehende Analyse der Texte verdeutlichen die charakteristischen Merkmale des shô hin, das zwischen Skizze, Prosagedicht, Betrachtung und Kurzgeschichte steht. Die Rolle der journalistischen Medien als genrebildende Instanz sowie Einflüsse traditioneller Literatur und westlicher Strömungen werden beleuchtet. Auch der historische, soziale und literaturgeschichtliche Kontext dieses hybriden Genres wird betrachtet. Das Werk richtet sich nicht nur an Literaturwissenschaftler, insbesondere aus der Japanologie, Germanistik und Vergleichenden Literaturwissenschaft, sondern auch an Freunde japanischer Literatur und Liebhaber kleiner Prosa.

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Iaponia Insula - 16: Petitessen, Pretiosen, Agnes Fink- von Hoff

Język
Rok wydania
2006
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Iaponia Insula - 16: Petitessen, Pretiosen
Podtytuł
Die Prosaminiatur in Japan um 1910
Język
niemiecki
Wydawca
Iudicium
Rok wydania
2006
Oprawa
miękka
Liczba stron
467
ISBN10
3891298250
ISBN13
9783891298251
Seria
Opis
Die Vorliebe für kleine Formen in Kunst und Literatur prägte den Zeitgeist um die Jahrhundertwende in Europa und Japan. In Japan erlebte die als „neu“ empfundene Prosaminiatur um 1910 einen Aufschwung. Kurze, skizzenhafte Texte, die sogenannten shô hin (wörtlich: „kleine Stücke“), dominierten den Zeitungs- und Zeitschriftenmarkt, und zahlreiche Sammelbände sowie Anthologien mit Kurzprosa fanden großen Anklang. Das Buch bietet einen umfassenden Überblick über die Vielfalt der japanischen Prosaminiatur im frühen 20. Jahrhundert und untersucht die Gründe für ihre Popularität. Ein umfangreicher Übersetzungsteil und eine eingehende Analyse der Texte verdeutlichen die charakteristischen Merkmale des shô hin, das zwischen Skizze, Prosagedicht, Betrachtung und Kurzgeschichte steht. Die Rolle der journalistischen Medien als genrebildende Instanz sowie Einflüsse traditioneller Literatur und westlicher Strömungen werden beleuchtet. Auch der historische, soziale und literaturgeschichtliche Kontext dieses hybriden Genres wird betrachtet. Das Werk richtet sich nicht nur an Literaturwissenschaftler, insbesondere aus der Japanologie, Germanistik und Vergleichenden Literaturwissenschaft, sondern auch an Freunde japanischer Literatur und Liebhaber kleiner Prosa.