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Das Buch behandelt aus verschiedenen disziplinären und auf unterschiedliche Kulturen gerichteten Perspektiven die enge Verknüpfung der diskursiven Kategorien Kultur und Gender. Wenn in der heutigen Situation einer zunehmenden Globalisierung die Frage nach der ‚eigenen‘ Kultur in Abgrenzung zum kulturellen ‚Anderen‘ gestellt wird, kommt immer auch die Genderfrage zum Vorschein, weil die jeweilige Geschlechterordnung als eine Stütze der ‚eigenen‘ Kultur verstanden wird. Und wenn diese Geschlechterordnung in Frage gestellt wird, erscheint auch die kulturelle Identität als bedroht. Diese Verwobenheit gilt es als ein kulturübergreifendes Phänomen zu erkennen. Expertinnen aus verschiedenen Disziplinen wie Literatur- und Kulturwissenschaften, Soziologie, Sozialanthropologie und Religionswissenschaft untersuchen die unterschiedlichen sozialen und kulturellen Bedingungen der Genderverhältnisse in acht Kulturkreisen; sie zeigen, wie das kulturell ‚Eigene‘ immer durch seinen Bezug auf das kulturell ‚Andere‘ geprägt wird. Durch diese Sichtbarmachung der grenzüberschreitenden Verflechtungen kann die transkulturelle Verfasstheit von Kultur zu einem neuen Bezugspunkt für die Genderforschung werden, und die Genderverhältnisse können aus ihrer Bindung an die Definitionsmacht einer spezifischen Kultur herausgelöst werden.
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Geschlecht und Gesellschaft: Transkulturelle Genderforschung, Michiko Mae, Britta Saal
- Język
- Rok wydania
- 2007
- Oprawa
- (miękka)
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- Tytuł
- Geschlecht und Gesellschaft: Transkulturelle Genderforschung
- Podtytuł
- Ein Studienbuch zum Verhältnis von Kultur und Geschlecht
- Język
- niemiecki
- Autorzy
- Michiko Mae, Britta Saal
- Wydawca
- VS Verlag für Sozialwiss.
- Rok wydania
- 2007
- Oprawa
- miękka
- Liczba stron
- 340
- ISBN10
- 3531151681
- ISBN13
- 9783531151687
- Seria
- Tagi
- Podręczniki, Inne podręczniki, Kultura, Tożsamość, Media & Komunikacja medialna, Gender, Globalizacja, Socjologia kultury
- Opis
- Das Buch behandelt aus verschiedenen disziplinären und auf unterschiedliche Kulturen gerichteten Perspektiven die enge Verknüpfung der diskursiven Kategorien Kultur und Gender. Wenn in der heutigen Situation einer zunehmenden Globalisierung die Frage nach der ‚eigenen‘ Kultur in Abgrenzung zum kulturellen ‚Anderen‘ gestellt wird, kommt immer auch die Genderfrage zum Vorschein, weil die jeweilige Geschlechterordnung als eine Stütze der ‚eigenen‘ Kultur verstanden wird. Und wenn diese Geschlechterordnung in Frage gestellt wird, erscheint auch die kulturelle Identität als bedroht. Diese Verwobenheit gilt es als ein kulturübergreifendes Phänomen zu erkennen. Expertinnen aus verschiedenen Disziplinen wie Literatur- und Kulturwissenschaften, Soziologie, Sozialanthropologie und Religionswissenschaft untersuchen die unterschiedlichen sozialen und kulturellen Bedingungen der Genderverhältnisse in acht Kulturkreisen; sie zeigen, wie das kulturell ‚Eigene‘ immer durch seinen Bezug auf das kulturell ‚Andere‘ geprägt wird. Durch diese Sichtbarmachung der grenzüberschreitenden Verflechtungen kann die transkulturelle Verfasstheit von Kultur zu einem neuen Bezugspunkt für die Genderforschung werden, und die Genderverhältnisse können aus ihrer Bindung an die Definitionsmacht einer spezifischen Kultur herausgelöst werden.


