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Van den Yoden

Jüdisches Leben im spätmittelalterlichen Osnabrück (1260-1430)

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Die Geschichte der ersten jüdischen Gemeinde(n) in Osnabrück ist eine zwischen Anziehungskraft und Hass schwankende Erzählung. Im christlich-jüdischen Miteinander kontrastierte die gelebte Nähe mit einem tiefen Misstrauen zwischen beiden Religionen. Antijudaismus war Alltag. 1309 vom Osnabrücker Bischof offiziell für den Geldverleih in die Stadt geholt, wurden die jüdischen Menschen während des Pestpogroms von 1350 von ihren christlichen Nachbar:innen brutal ermordet. Nur wenige Jahre später entstand in der Stadt erneut eine jüdische Gemeinde. Nach 1400 hielt die christliche Mehrheit die Jüd:innen für entbehrlich, weil sich das Geldwesen veränderte und die bislang geschätzten Kompetenzen jüdischer Geldverleiher:innen nicht länger gefragt waren. Dieses Stück Osnabrücker Wirtschafts-, Religions- und Migrationsgeschichte führt am lokalen Beispiel die über Jahrhunderte entstandenen Wurzeln des modernen Antisemitismus unserer Zeitgeschichte und Gegenwart vor Augen. Der reich bebilderte Band präsentiert die Geschichte jüdischen Lebens im spätmittelalterlichen Osnabrück anhand der originalen Überlieferung. Der Katalogteil umfasst die Exponate der gleichnamigen Ausstellung im Kulturgeschichtlichen Museum.

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Van den Yoden, Thorsten Heese

Język
Rok wydania
2025
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Tytuł
Van den Yoden
Podtytuł
Jüdisches Leben im spätmittelalterlichen Osnabrück (1260-1430)
Język
niemiecki
Wydawca
Rasch
Rok wydania
2025
Liczba stron
168
ISBN13
9783899463392
Seria
Opis
Die Geschichte der ersten jüdischen Gemeinde(n) in Osnabrück ist eine zwischen Anziehungskraft und Hass schwankende Erzählung. Im christlich-jüdischen Miteinander kontrastierte die gelebte Nähe mit einem tiefen Misstrauen zwischen beiden Religionen. Antijudaismus war Alltag. 1309 vom Osnabrücker Bischof offiziell für den Geldverleih in die Stadt geholt, wurden die jüdischen Menschen während des Pestpogroms von 1350 von ihren christlichen Nachbar:innen brutal ermordet. Nur wenige Jahre später entstand in der Stadt erneut eine jüdische Gemeinde. Nach 1400 hielt die christliche Mehrheit die Jüd:innen für entbehrlich, weil sich das Geldwesen veränderte und die bislang geschätzten Kompetenzen jüdischer Geldverleiher:innen nicht länger gefragt waren. Dieses Stück Osnabrücker Wirtschafts-, Religions- und Migrationsgeschichte führt am lokalen Beispiel die über Jahrhunderte entstandenen Wurzeln des modernen Antisemitismus unserer Zeitgeschichte und Gegenwart vor Augen. Der reich bebilderte Band präsentiert die Geschichte jüdischen Lebens im spätmittelalterlichen Osnabrück anhand der originalen Überlieferung. Der Katalogteil umfasst die Exponate der gleichnamigen Ausstellung im Kulturgeschichtlichen Museum.