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(dis)worlding

Liminale Praktiken der Differenz, Realitäten des fremden Anderen und post-queere Narrationsräume in den Berliner Techno-Subkulturen

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Raving entfaltet sich als eine eindringliche und counterintuitive Praxis des (Dis)sense, der verschmierten Differenz, der Grenzgebiete, der Produktion von Ambiguität. Sie verweigert sich binären Gegensätzlichkeiten, welche über systemisch bedingte Kategorisierungen abstrakte Sinnhaftigkeit erzeugen und diese als Definitionsmacht von Realität ausspielen. Diese Praxis der Teilhabe und des Engagements öffnet vielmehr situativ und temporär einen kollektiven körperlichen Erfahrungsraum. Sie bezieht sich dabei auf unsere Subjektivität und löst diese gleichzeitig auf. Diesen verengten und intensivierten Raum der anderen sozialen Beziehungen, der über physische Annäherung und psychische Entfremdung (inter)subjektive Handlungsfähigkeit erweitert, wollen wir nicht als verständliches Narrativ greifbar machen, einem kulturellen Kanon zuführen, nach Innen/Außen kontextualisieren oder vermittelnd zur Disposition stellen. Wir wollen keine Bedeutung produzieren, sondern die unmittelbare Erfahrung des Dissoziierens und Verbindens beschreiben. Wir widersetzen uns beharrlich und in stetiger Wiederholung der systemischen Realität, durch ein Verschieben der Differenz des Anderen und Fremden. Unsere eigene (inter)subjektive Eingeschriebenheit in eine lokale queere Subkultur von Techno manifestiert sich in diesem Dokument der Verausgabung und Erschöpfung.

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(dis)worlding, kolektiv

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Rok wydania
2026
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Tytuł
(dis)worlding
Podtytuł
Liminale Praktiken der Differenz, Realitäten des fremden Anderen und post-queere Narrationsräume in den Berliner Techno-Subkulturen
Język
niemiecki
Autorzy
kolektiv
Rok wydania
2026
Oprawa
miękka
Liczba stron
772
ISBN13
9783960422112
Seria
Opis
Raving entfaltet sich als eine eindringliche und counterintuitive Praxis des (Dis)sense, der verschmierten Differenz, der Grenzgebiete, der Produktion von Ambiguität. Sie verweigert sich binären Gegensätzlichkeiten, welche über systemisch bedingte Kategorisierungen abstrakte Sinnhaftigkeit erzeugen und diese als Definitionsmacht von Realität ausspielen. Diese Praxis der Teilhabe und des Engagements öffnet vielmehr situativ und temporär einen kollektiven körperlichen Erfahrungsraum. Sie bezieht sich dabei auf unsere Subjektivität und löst diese gleichzeitig auf. Diesen verengten und intensivierten Raum der anderen sozialen Beziehungen, der über physische Annäherung und psychische Entfremdung (inter)subjektive Handlungsfähigkeit erweitert, wollen wir nicht als verständliches Narrativ greifbar machen, einem kulturellen Kanon zuführen, nach Innen/Außen kontextualisieren oder vermittelnd zur Disposition stellen. Wir wollen keine Bedeutung produzieren, sondern die unmittelbare Erfahrung des Dissoziierens und Verbindens beschreiben. Wir widersetzen uns beharrlich und in stetiger Wiederholung der systemischen Realität, durch ein Verschieben der Differenz des Anderen und Fremden. Unsere eigene (inter)subjektive Eingeschriebenheit in eine lokale queere Subkultur von Techno manifestiert sich in diesem Dokument der Verausgabung und Erschöpfung.