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Wien Archäologie - 11: Wiener Neustädter Kanal

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  • 188 stron
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Der Wiener Neustädter Kanal wurde erbaut, um Braunkohlen kostengünstig nach Wien zu transportieren, was jedoch nicht vollständig gelang. Der ab 1797 gebaute Kanal war bis zur österreichisch-ungarischen Grenze auf der Pöttschinger Höhe realisiert, während die geplante Strecke bis Gyor/Raab und Triest nicht umgesetzt wurde. Dennoch profitierte die Ziegelindustrie im südlichen Wiener Becken vom Wachstum Wiens, sodass der Kanal ertragreich genutzt werden konnte. Nach der Einstellung der Kanalschifffahrt 1879 und der anschließenden Trockenlegung verlagerte sich der Transport auf die Schiene, was zur Entstehung des Aspangbahnhofs auf dem ehemaligen Hafengelände in Wien führte. Die von der Stadtarchäologie Wien freigelegten Überreste des Kanals und der Aspangbahn bieten einen Anlass, sich mit dieser Industriegeschichte auseinanderzusetzen. Die Publikation beleuchtet die Planer, Investoren, bautechnischen Leistungen und finanziellen Herausforderungen sowie die Infrastruktur und transportierten Güter. Archäologische Funde verbinden Vergangenheit und Gegenwart. Heute sind noch 36 Kilometer des ehemaligen Transportwegs zwischen Wiener Neustadt und Mödlingbach als Werkskanal in Betrieb, während begleitende Wege Radfahrern und Wanderern Erholungsräume bieten. Ein reich bebilderter „Kanalführer“ ergänzt das Buch und dient als praktischer Begleiter für Ausflüge.

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Wien Archäologie - 11: Wiener Neustädter Kanal, Johannes Hradecky, Werner Chmelar

Język
Rok wydania
2014
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Wien Archäologie - 11: Wiener Neustädter Kanal
Język
niemiecki
Rok wydania
2014
Oprawa
miękka
Liczba stron
188
ISBN10
3851610695
ISBN13
9783851610697
Seria
Opis
Der Wiener Neustädter Kanal wurde erbaut, um Braunkohlen kostengünstig nach Wien zu transportieren, was jedoch nicht vollständig gelang. Der ab 1797 gebaute Kanal war bis zur österreichisch-ungarischen Grenze auf der Pöttschinger Höhe realisiert, während die geplante Strecke bis Gyor/Raab und Triest nicht umgesetzt wurde. Dennoch profitierte die Ziegelindustrie im südlichen Wiener Becken vom Wachstum Wiens, sodass der Kanal ertragreich genutzt werden konnte. Nach der Einstellung der Kanalschifffahrt 1879 und der anschließenden Trockenlegung verlagerte sich der Transport auf die Schiene, was zur Entstehung des Aspangbahnhofs auf dem ehemaligen Hafengelände in Wien führte. Die von der Stadtarchäologie Wien freigelegten Überreste des Kanals und der Aspangbahn bieten einen Anlass, sich mit dieser Industriegeschichte auseinanderzusetzen. Die Publikation beleuchtet die Planer, Investoren, bautechnischen Leistungen und finanziellen Herausforderungen sowie die Infrastruktur und transportierten Güter. Archäologische Funde verbinden Vergangenheit und Gegenwart. Heute sind noch 36 Kilometer des ehemaligen Transportwegs zwischen Wiener Neustadt und Mödlingbach als Werkskanal in Betrieb, während begleitende Wege Radfahrern und Wanderern Erholungsräume bieten. Ein reich bebilderter „Kanalführer“ ergänzt das Buch und dient als praktischer Begleiter für Ausflüge.