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Postkapitalistische Illusionen

Zur Kritik sozialistischer Ökonomie und Planung

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Angesichts von Kriegen und ökologischer, sozialer und ökonomischer Krisen wächst das Gefühl, dass es so nicht weitergehen kann. Vor diesem Hintergrund wird vielerorts die Frage nach einer gesellschaftlichen Alternative neu gestellt. Doch viele dieser Debatten gehen von einer unzureichenden Bestimmung dessen aus, was Kapitalismus überhaupt ist. Das birgt die Gefahr, dass Gegenentwürfe formuliert werden, die alte Fehler wiederholen und in neuer Form fort- schreiben. Hier setzt dieses Buch an. Es rekonstruiert zunächst die theoretischen Ansatzpunkte für eine sozialistische Ökonomie bei Marx und Engels und unterzieht sie einer umfassenden Kritik. Dann analysiert es die Sowjetökonomie und die politischen Debatten um ihre Strukturellen Funktionsprobleme. Schließlich wird gezeigt, dass viele heute diskutierte Alternativmodelle – von digitalen Planungsutopien bis zu arbeitszeitbasierten Verteilungsmodellen – weiterhin an die Denkformen der kapitalistischen Moderne gebunden bleiben. Statt sich vom Kapitalismus freizumachen, reproduzieren sie seine grundlegenden Prinzipien: Arbeit, Geld, Zeitmessung, Planung und Wachstum. Ohne deren Überwindung kann es aber keine befreite Gesellschaft geben.

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Postkapitalistische Illusionen, Julian Bierwirth

Język
Rok wydania
2026
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Postkapitalistische Illusionen
Podtytuł
Zur Kritik sozialistischer Ökonomie und Planung
Język
niemiecki
Rok wydania
2026
Oprawa
miękka
ISBN13
9783896576385
Seria
Opis
Angesichts von Kriegen und ökologischer, sozialer und ökonomischer Krisen wächst das Gefühl, dass es so nicht weitergehen kann. Vor diesem Hintergrund wird vielerorts die Frage nach einer gesellschaftlichen Alternative neu gestellt. Doch viele dieser Debatten gehen von einer unzureichenden Bestimmung dessen aus, was Kapitalismus überhaupt ist. Das birgt die Gefahr, dass Gegenentwürfe formuliert werden, die alte Fehler wiederholen und in neuer Form fort- schreiben. Hier setzt dieses Buch an. Es rekonstruiert zunächst die theoretischen Ansatzpunkte für eine sozialistische Ökonomie bei Marx und Engels und unterzieht sie einer umfassenden Kritik. Dann analysiert es die Sowjetökonomie und die politischen Debatten um ihre Strukturellen Funktionsprobleme. Schließlich wird gezeigt, dass viele heute diskutierte Alternativmodelle – von digitalen Planungsutopien bis zu arbeitszeitbasierten Verteilungsmodellen – weiterhin an die Denkformen der kapitalistischen Moderne gebunden bleiben. Statt sich vom Kapitalismus freizumachen, reproduzieren sie seine grundlegenden Prinzipien: Arbeit, Geld, Zeitmessung, Planung und Wachstum. Ohne deren Überwindung kann es aber keine befreite Gesellschaft geben.