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Architektur als soziale Praxis

Akteure zeitgenössischer Baukulturen: Das Beispiel Vorarlberg

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Die agrarisch-handwerklichen Sozialstrukturen des Alpenraumes haben das Selbständig-Eigenhändige als Überlebensprinzip kultiviert. Die Selbstcharakterisierung dörflicher Gesellschaften „von außen lässt man sich eigentlich nichts sagen”, bezeichnet damit einen Grundkonflikt, den professionalisierte Architektur im ländlichen Raum auslöst und sie gleichzeitig als Kulturtechnik ausweist, die im städtisch- akademischen Sozialmilieu, ebenso wie in staatlicher Ordnungspraxis beheimatet ist. Das Forschungsfeld Vorarlberg gilt als europäischer „hot spot" zeitgenössischer Architektur. Hier lässt die ethnographisch angelegte Studie Architekten, Bauherren, Handwerker und Bürgermeister zu Wort kommen und beleuchtet ökonomische wie soziale Effekte architektonischer Ästhetisierung.

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Architektur als soziale Praxis, Günther Prechter

Język
Rok wydania
2013
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Architektur als soziale Praxis
Podtytuł
Akteure zeitgenössischer Baukulturen: Das Beispiel Vorarlberg
Język
niemiecki
Wydawca
Böhlau
Rok wydania
2013
Oprawa
twarda
Liczba stron
480
ISBN10
3205788974
ISBN13
9783205788973
Seria
Opis
Die agrarisch-handwerklichen Sozialstrukturen des Alpenraumes haben das Selbständig-Eigenhändige als Überlebensprinzip kultiviert. Die Selbstcharakterisierung dörflicher Gesellschaften „von außen lässt man sich eigentlich nichts sagen”, bezeichnet damit einen Grundkonflikt, den professionalisierte Architektur im ländlichen Raum auslöst und sie gleichzeitig als Kulturtechnik ausweist, die im städtisch- akademischen Sozialmilieu, ebenso wie in staatlicher Ordnungspraxis beheimatet ist. Das Forschungsfeld Vorarlberg gilt als europäischer „hot spot" zeitgenössischer Architektur. Hier lässt die ethnographisch angelegte Studie Architekten, Bauherren, Handwerker und Bürgermeister zu Wort kommen und beleuchtet ökonomische wie soziale Effekte architektonischer Ästhetisierung.