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Praktische Theologie heute - 162: Religiosität und psychische Gesundheit

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Basis der vorliegenden Arbeit sind Daten von Jugendlichen aus Brasilien, Deutschland und der Schweiz, aus denen deutlich wird, dass der Zusammenhang von Religiosität und psychischer Gesundheit sehr unterschiedlich ausfallen kann. Während Jugendliche in Brasilien umso weniger von psychischen Auffälligkeiten berichten, je religiöser sie sind, korreliert Religiosität in der Schweiz mit höheren psychischen Belastungen. In Deutschland dagegen gibt es keinen eindeutigen Zusammenhang, hier scheinen eher andere Faktoren bestimmend zu sein. Die Auswertungskategorie „Prosoziales Verhalten“ korreliert in allen drei Ländern positiv mit der Religiosität der Jugendlichen. Darüber hinaus lassen sich ein negatives Gottesbild, Schulprobleme, parareligiöse Glaubensinhalte und ein schwach ausgeprägter Kohärenzsinn als Risikofaktoren für die psychische Gesundheit von Jugendlichen identifizieren.

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Praktische Theologie heute - 162: Religiosität und psychische Gesundheit, Mirjam Hoffmann

Język
Rok wydania
2019
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Praktische Theologie heute - 162: Religiosität und psychische Gesundheit
Język
niemiecki
Wydawca
Kohlhammer
Rok wydania
2019
Oprawa
miękka
Liczba stron
280
ISBN10
317036426X
ISBN13
9783170364264
Seria
Opis
Basis der vorliegenden Arbeit sind Daten von Jugendlichen aus Brasilien, Deutschland und der Schweiz, aus denen deutlich wird, dass der Zusammenhang von Religiosität und psychischer Gesundheit sehr unterschiedlich ausfallen kann. Während Jugendliche in Brasilien umso weniger von psychischen Auffälligkeiten berichten, je religiöser sie sind, korreliert Religiosität in der Schweiz mit höheren psychischen Belastungen. In Deutschland dagegen gibt es keinen eindeutigen Zusammenhang, hier scheinen eher andere Faktoren bestimmend zu sein. Die Auswertungskategorie „Prosoziales Verhalten“ korreliert in allen drei Ländern positiv mit der Religiosität der Jugendlichen. Darüber hinaus lassen sich ein negatives Gottesbild, Schulprobleme, parareligiöse Glaubensinhalte und ein schwach ausgeprägter Kohärenzsinn als Risikofaktoren für die psychische Gesundheit von Jugendlichen identifizieren.