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Überläuferkomödien

Zur politischen Ästhetik der Unterhaltung zwischen Nationalsozialismus und Nachkriegszeit

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Spielfilme, die noch in den letzten Jahren des Zweiten Weltkriegs produziert, aber erst nach 1945 uraufgeführt wurden, erweisen sich im Spannungsfeld zwischen Nationalsozialismus und Nachkriegszeit als wichtiger Gegenstand der politischen Geschichte. Als Kino des Transitraums bilden "Überläuferfilme" eine ästhetische und kulturelle Schnittstelle zu historischen und politischen Zusammenhängen. Der Band widmet sich diesem bisher wenig beachteten Kapitel der deutschen Filmgeschichte und fokussiert sich auf die Filmkomödie – das Genre, das im und auch nach dem "Dritten Reich" das Kino maßgeblich prägte. Überläuferkomödien fungieren als Gradmesser, wie sich die Verschränkung von Unterhaltung, Politik und Ästhetik in der Zeit der politischen und gesellschaftlichen Transitionen der 1940er und 1950er Jahre entwickelte. Der Band verbindet Ansätze der New Film History, der Genre Studies und der politischen Ästhetik. Er zeigt auf, wie sich ästhetische Strategien des NS-Unterhaltungsfilms, Spuren des Krieges und auch ideologische Potenziale in die audiovisuellen Figurationen dieser Filme eingeschrieben haben. Als missing link stellen Überläuferkomödien eine Verbindung zwischen der Spätphase des Nationalsozialismus, der Nachkriegszeit sowie der jungen Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik her.

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Überläuferkomödien, Tatiana Astafeva

Język
Rok wydania
2026
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Überläuferkomödien
Podtytuł
Zur politischen Ästhetik der Unterhaltung zwischen Nationalsozialismus und Nachkriegszeit
Język
niemiecki
Rok wydania
2026
Oprawa
miękka
Liczba stron
250
ISBN13
9783689302535
Seria
Opis
Spielfilme, die noch in den letzten Jahren des Zweiten Weltkriegs produziert, aber erst nach 1945 uraufgeführt wurden, erweisen sich im Spannungsfeld zwischen Nationalsozialismus und Nachkriegszeit als wichtiger Gegenstand der politischen Geschichte. Als Kino des Transitraums bilden "Überläuferfilme" eine ästhetische und kulturelle Schnittstelle zu historischen und politischen Zusammenhängen. Der Band widmet sich diesem bisher wenig beachteten Kapitel der deutschen Filmgeschichte und fokussiert sich auf die Filmkomödie – das Genre, das im und auch nach dem "Dritten Reich" das Kino maßgeblich prägte. Überläuferkomödien fungieren als Gradmesser, wie sich die Verschränkung von Unterhaltung, Politik und Ästhetik in der Zeit der politischen und gesellschaftlichen Transitionen der 1940er und 1950er Jahre entwickelte. Der Band verbindet Ansätze der New Film History, der Genre Studies und der politischen Ästhetik. Er zeigt auf, wie sich ästhetische Strategien des NS-Unterhaltungsfilms, Spuren des Krieges und auch ideologische Potenziale in die audiovisuellen Figurationen dieser Filme eingeschrieben haben. Als missing link stellen Überläuferkomödien eine Verbindung zwischen der Spätphase des Nationalsozialismus, der Nachkriegszeit sowie der jungen Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik her.