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Wilde Seelen

Der Widerstand eines alaskischen Volks gegen die westliche Welt

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  • 400 stron
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»Fort Yukon, Alaska. Dreizehn Kilometer nördlich des Polarkreises. Es ist Eisgang und wir sitzen zusammen mit ein paar Jägern am Ufer des Yukon. Ein Elch erscheint in unserem Blickfeld, hoch oben auf einem treibenden Eisberg. Die Szene dauert ein paar Sekunden, der Elch und sein Eisberg verschwinden ebenso schnell, wie sie aufgetaucht sind, hinter einem Flussarm. Wir sehen uns an. ›Tja‹, sagt einer der Jäger, ›uns geht es auch so. Auch wir werden von einer Strömung mitgerissen, über die wir keine Macht haben, der Boden hat sich unter unseren Füßen aufgetan.‹« Wer sind diese Menschen, die sich selbst Gwich'in nennen und die subarktischen Wälder bevölkern? Und was ist mit dem Gebiet, in dem sie leben, dem heutigen Alaska? Nastassja Martin berichtet aus zwei Jahren Feldforschung in Alaska. Sie dokumentiert den Alltag der Gwich’in inmitten von Umweltkrisen und westlicher Einflussnahme: Missionare wollen Geistervorstellungen durch das Christentum ersetzen, Umweltschützer die Jagd verbieten und Erdölfirmen das Land ausbeuten. Martins sehr persönlicher und eindringlicher Bericht macht die Konflikte zwischen Tradition und Moderne greifbar und zeigt fern von indigener Folklore, wie die Gwich’in inmitten von Krisen ihre Verbindung zu den Tieren und zum Land behaupten.

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Wilde Seelen, Nastassja Martin

Język
Rok wydania
2026
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Wilde Seelen
Podtytuł
Der Widerstand eines alaskischen Volks gegen die westliche Welt
Język
niemiecki
Rok wydania
2026
Oprawa
twarda
Liczba stron
400
ISBN13
9783751821537
Seria
Opis
»Fort Yukon, Alaska. Dreizehn Kilometer nördlich des Polarkreises. Es ist Eisgang und wir sitzen zusammen mit ein paar Jägern am Ufer des Yukon. Ein Elch erscheint in unserem Blickfeld, hoch oben auf einem treibenden Eisberg. Die Szene dauert ein paar Sekunden, der Elch und sein Eisberg verschwinden ebenso schnell, wie sie aufgetaucht sind, hinter einem Flussarm. Wir sehen uns an. ›Tja‹, sagt einer der Jäger, ›uns geht es auch so. Auch wir werden von einer Strömung mitgerissen, über die wir keine Macht haben, der Boden hat sich unter unseren Füßen aufgetan.‹« Wer sind diese Menschen, die sich selbst Gwich'in nennen und die subarktischen Wälder bevölkern? Und was ist mit dem Gebiet, in dem sie leben, dem heutigen Alaska? Nastassja Martin berichtet aus zwei Jahren Feldforschung in Alaska. Sie dokumentiert den Alltag der Gwich’in inmitten von Umweltkrisen und westlicher Einflussnahme: Missionare wollen Geistervorstellungen durch das Christentum ersetzen, Umweltschützer die Jagd verbieten und Erdölfirmen das Land ausbeuten. Martins sehr persönlicher und eindringlicher Bericht macht die Konflikte zwischen Tradition und Moderne greifbar und zeigt fern von indigener Folklore, wie die Gwich’in inmitten von Krisen ihre Verbindung zu den Tieren und zum Land behaupten.