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Wols

Grenzgänger der Moderne

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»Es war eine Welt für mich«, schrieb Irène Kovalczyk Ende 1943 an Wols über sein Banjospiel, seine Zeichnungen und die gemeinsamen Gespräche in dem südfranzösischen Städtchen Dieulefit, seinem Zufluchtsort vor den deutschen Besatzern. 1913 als Wolfgang Schulze in Berlin geboren, als Kind nach Dresden verpflanzt und 1932 in Paris gestrandet, lebte er ab 1933 dort »endgültig«. Er war musikalisch, künstlerisch und technisch hoch begabt; seine Fantasie und sein poetisches Erleben waren grenzenlos. Wols wurde posthum als Künstler insbesondere der surrealen und der abstrakten Malerei weltweit berühmt. Als »Ereignis, zweifellos das wichtigste seit den Werken Van Goghs« bezeichnet der fran­zösische Maler und Schriftsteller Georges Mathieu die Pariser Aus­stellung von 40 abstrakten Gemälden des Künstlers im Jahre 1947. »Ganz erschüttert ging ich aus dieser Ausstellung«, gesteht Mathieu. Seit 1960 wird Wols auch in Deutschland als Erneuerer der abstrakten Malerei gefeiert. Er starb mit 38 Jahren; die zeitgeschichtlichen Katastrophen waren mitverantwortlich für seinen seelischen und physischen Niedergang.

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Wols, Judith Neschma Klein

Język
Rok wydania
2026
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Wols
Podtytuł
Grenzgänger der Moderne
Język
niemiecki
Rok wydania
2026
Oprawa
twarda
Liczba stron
250
ISBN13
9783955104054
Seria
Opis
»Es war eine Welt für mich«, schrieb Irène Kovalczyk Ende 1943 an Wols über sein Banjospiel, seine Zeichnungen und die gemeinsamen Gespräche in dem südfranzösischen Städtchen Dieulefit, seinem Zufluchtsort vor den deutschen Besatzern. 1913 als Wolfgang Schulze in Berlin geboren, als Kind nach Dresden verpflanzt und 1932 in Paris gestrandet, lebte er ab 1933 dort »endgültig«. Er war musikalisch, künstlerisch und technisch hoch begabt; seine Fantasie und sein poetisches Erleben waren grenzenlos. Wols wurde posthum als Künstler insbesondere der surrealen und der abstrakten Malerei weltweit berühmt. Als »Ereignis, zweifellos das wichtigste seit den Werken Van Goghs« bezeichnet der fran­zösische Maler und Schriftsteller Georges Mathieu die Pariser Aus­stellung von 40 abstrakten Gemälden des Künstlers im Jahre 1947. »Ganz erschüttert ging ich aus dieser Ausstellung«, gesteht Mathieu. Seit 1960 wird Wols auch in Deutschland als Erneuerer der abstrakten Malerei gefeiert. Er starb mit 38 Jahren; die zeitgeschichtlichen Katastrophen waren mitverantwortlich für seinen seelischen und physischen Niedergang.