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Das Primat der Bewegung

Skizze einer radikalen Doppelstrategie

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  • 390 stron
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Seit jeher versuchen Menschen durch Reformen das System von innen heraus zu verändern – und sind nur wenige Jahre später von den restlichen Eliten kaum noch zu unterscheiden. Um dieser Mühle der Realpolitik zu entkommen, entwickelten sich in der Linken zwei verschiedene Ansätze: der Marxismus, der auf die gewaltsame Eroberung der Staatsmacht abzielte, und der Anarchismus, der sich der staatlichen Politik konsequent verweigerte. Beide Versuche scheiterten, ihr theoretisches Erbe aber bleibt ein Schlüssel für das Verständnis unserer Gegenwart. Ausgangspunkt bilden die Überlegungen des Staatstheoretikers Nicos Poulantzas (1936–1979). Er begriff den Staat als ein komplexes Kräfteverhältnis, an dem auch soziale Bewegungen partizipieren. Radikal weitergedacht, eröffnen seine Ideen eine politische Strategie, die die Vision eines demokratischen Sozialismus wieder greifbar macht: eine, die die Dynamik außerparlamentarischer Bewegungen ins Zentrum stellt, ohne dabei die Spielräume der staatlichen Institutionen zu vergessen. Die deutsche Klimabewegung sowie die Revoltierenden in Chile und Hongkong machten sich auf, diesen Ansatz in die Praxis zu übertragen. Eine Praxis, für die Reform und Revolution, Krawatte und Krawall, Sitzordnungen und Sabotage keine Widersprüche sind!

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Das Primat der Bewegung, Martin Daniel Schott

Język
Rok wydania
2026
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Das Primat der Bewegung
Podtytuł
Skizze einer radikalen Doppelstrategie
Język
niemiecki
Rok wydania
2026
Oprawa
miękka
Liczba stron
390
ISBN13
9783963174568
Seria
Opis
Seit jeher versuchen Menschen durch Reformen das System von innen heraus zu verändern – und sind nur wenige Jahre später von den restlichen Eliten kaum noch zu unterscheiden. Um dieser Mühle der Realpolitik zu entkommen, entwickelten sich in der Linken zwei verschiedene Ansätze: der Marxismus, der auf die gewaltsame Eroberung der Staatsmacht abzielte, und der Anarchismus, der sich der staatlichen Politik konsequent verweigerte. Beide Versuche scheiterten, ihr theoretisches Erbe aber bleibt ein Schlüssel für das Verständnis unserer Gegenwart. Ausgangspunkt bilden die Überlegungen des Staatstheoretikers Nicos Poulantzas (1936–1979). Er begriff den Staat als ein komplexes Kräfteverhältnis, an dem auch soziale Bewegungen partizipieren. Radikal weitergedacht, eröffnen seine Ideen eine politische Strategie, die die Vision eines demokratischen Sozialismus wieder greifbar macht: eine, die die Dynamik außerparlamentarischer Bewegungen ins Zentrum stellt, ohne dabei die Spielräume der staatlichen Institutionen zu vergessen. Die deutsche Klimabewegung sowie die Revoltierenden in Chile und Hongkong machten sich auf, diesen Ansatz in die Praxis zu übertragen. Eine Praxis, für die Reform und Revolution, Krawatte und Krawall, Sitzordnungen und Sabotage keine Widersprüche sind!