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Die Verknüpfung der Welt

Geschichte der frühen Globalisierung vom 16. bis zum 18. Jahrhundert

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  • 220 stron
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Mit dem 16. Jahrhundert begann die frühe Globalisierung als Prozess der Herstellung dauerhafter Beziehungen zwischen den Weltregionen. Während sich in Asien kontinentale Reiche konsolidierten, schickte das Königreich Portugal seine Schiffe um Afrika herum in den Indischen Ozean und stellte eine Seeverbindung zu den Handelsnetzwerken Süd- und Ostasiens her. Mit demselben Ziel segelten spanische Expeditionen nach Westen und eroberten dort eine „Neue Welt“. Bald folgten andere ihrem Beispiel. Obwohl die Initiativen zur transozeanischen Verknüpfung von Europa ausgingen, waren diese abhängig von gleichzeitigen Prozessen umfassender regionaler Integration. Eine multipolare Ordnung entstand, deren Grundlage die Gewerbeproduktion Eurasiens und die Edelmetalle Amerikas bildeten. Am Ende kontrollierten europäische Mächte den Weltverkehr, besaßen Stützpunkte an allen Küsten der Ozeane und beherrschten Amerika. Auf dieser Grundlage trat die Globalisierung um 1800 in eine neue Phase der globalen Hegemonie des Westens.

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Die Verknüpfung der Welt, Bernd Hausberger

Język
Rok wydania
2026
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Tytuł
Die Verknüpfung der Welt
Podtytuł
Geschichte der frühen Globalisierung vom 16. bis zum 18. Jahrhundert
Język
niemiecki
Rok wydania
2026
Liczba stron
220
ISBN13
9783991361374
Seria
Opis
Mit dem 16. Jahrhundert begann die frühe Globalisierung als Prozess der Herstellung dauerhafter Beziehungen zwischen den Weltregionen. Während sich in Asien kontinentale Reiche konsolidierten, schickte das Königreich Portugal seine Schiffe um Afrika herum in den Indischen Ozean und stellte eine Seeverbindung zu den Handelsnetzwerken Süd- und Ostasiens her. Mit demselben Ziel segelten spanische Expeditionen nach Westen und eroberten dort eine „Neue Welt“. Bald folgten andere ihrem Beispiel. Obwohl die Initiativen zur transozeanischen Verknüpfung von Europa ausgingen, waren diese abhängig von gleichzeitigen Prozessen umfassender regionaler Integration. Eine multipolare Ordnung entstand, deren Grundlage die Gewerbeproduktion Eurasiens und die Edelmetalle Amerikas bildeten. Am Ende kontrollierten europäische Mächte den Weltverkehr, besaßen Stützpunkte an allen Küsten der Ozeane und beherrschten Amerika. Auf dieser Grundlage trat die Globalisierung um 1800 in eine neue Phase der globalen Hegemonie des Westens.