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Darunter nackt

Aufstieg, Dekadenz und Ende der Mode, wie wir sie kennen

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  • 240 stron
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Mode ist nie nur Oberfläche. In ihr bündeln sich Macht und Begehren, Gewalt und Glanz, sozialer Aufstieg und globale Ausbeutung. ›Darunter nackt‹ erzählt die politische Geschichte der Mode als Geschichte einer Ordnung, die Körper formt, Klassen markiert und Wünsche produziert: von den Höfen der Renaissance über Kolonialismus und Industrialisierung bis zur Gegenwart von Luxuskonzernen und Ultra-Fast-Fashion. Diana Weis zeigt, wie sich Herrschaft in Stoffe, Silhouetten und Bilder einschreibt – und wie aus Unterwerfung Eleganz, aus Ausbeutung Verlangen, aus Geschichte ein schöner Schein wird. Was nach Spiel, Freiheit und Selbsterfindung aussieht, erweist sich als präzise Maschine sozialer Sortierung. Selbst der Protest wird hier noch zur Ware. An die Stelle des Adels sind Marken getreten, an die Stelle von Tradition Portfolios, an die Stelle von Stil ein rasender Kreislauf aus Verschleiß und Verheißung. Für die Vielen bleibt billige Ware im Takt der Erschöpfung, für die Wenigen ein Luxus, der seine Leere immer kunstvoller inszeniert. Ein kluges, bitteres Buch über den Westen, seine Verfallsformen – und das Ende der Mode, wie wir sie kennen.

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Darunter nackt, Diana Weis

Język
Rok wydania
2026
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Darunter nackt
Podtytuł
Aufstieg, Dekadenz und Ende der Mode, wie wir sie kennen
Język
niemiecki
Autorzy
Diana Weis
Rok wydania
2026
Oprawa
twarda
Liczba stron
240
ISBN13
9783755000730
Seria
Opis
Mode ist nie nur Oberfläche. In ihr bündeln sich Macht und Begehren, Gewalt und Glanz, sozialer Aufstieg und globale Ausbeutung. ›Darunter nackt‹ erzählt die politische Geschichte der Mode als Geschichte einer Ordnung, die Körper formt, Klassen markiert und Wünsche produziert: von den Höfen der Renaissance über Kolonialismus und Industrialisierung bis zur Gegenwart von Luxuskonzernen und Ultra-Fast-Fashion. Diana Weis zeigt, wie sich Herrschaft in Stoffe, Silhouetten und Bilder einschreibt – und wie aus Unterwerfung Eleganz, aus Ausbeutung Verlangen, aus Geschichte ein schöner Schein wird. Was nach Spiel, Freiheit und Selbsterfindung aussieht, erweist sich als präzise Maschine sozialer Sortierung. Selbst der Protest wird hier noch zur Ware. An die Stelle des Adels sind Marken getreten, an die Stelle von Tradition Portfolios, an die Stelle von Stil ein rasender Kreislauf aus Verschleiß und Verheißung. Für die Vielen bleibt billige Ware im Takt der Erschöpfung, für die Wenigen ein Luxus, der seine Leere immer kunstvoller inszeniert. Ein kluges, bitteres Buch über den Westen, seine Verfallsformen – und das Ende der Mode, wie wir sie kennen.