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Ida Kerkovius - im Herzen der Farbe

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Mit Ida Kerkovius (1879 – 1970) präsentiert das Städtische Museum Engen eine bedeutende Künstlerin der Klassischen Moderne, deren Werk noch auf breitere Anerkennung wartet. Als Schülerin von Adolf Hölzel an der Stuttgarter Akademie gehörte sie zur Avantgarde der deutschen Kunst und verbrachte die meiste Zeit ihres Lebens in Stuttgart. Ihre Reisen nach S. Angelo, in die Bretagne und nach Norwegen prägten ihre farbintensiven Reisepastelle, während sie die dunklen Zeiten des Nationalsozialismus und die Zerstörung ihres Ateliers im Zweiten Weltkrieg erlebte. Von 1920 bis 1923 besuchte sie das Bauhaus in Weimar, wo sie von Größen wie Johannes Itten, Wassily Kandinsky und Paul Klee lernte, und verließ es als autonome Künstlerin. Im Alter von über 90 Jahren starb sie in Stuttgart und war bereits zur Legende geworden. Kerkovius' emotionale Bildsprache berührt die Seele des Menschen und bezieht den Betrachter in die sinnliche Wahrnehmung ihrer Werke ein. Trotz ihres undogmatischen Kunstverständnisses wurde sie oft als "naive" Malerin wahrgenommen, was auf überholte Geschlechterklischees hinweist. Die Ausstellung thematisiert den Dialog ihrer Werke zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion und zeigt assoziative Werkgruppen sowie charakteristische Sujets wie „Reisebilder“ und „Stillleben“. Ein Dokumentarfilm von 1966 gibt Einblicke in ihr Leben und ihre Kunst.

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Ida Kerkovius - im Herzen der Farbe, Ida Kerkovius

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Rok wydania
2017
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Ida Kerkovius - im Herzen der Farbe
Język
niemiecki
Rok wydania
2017
Oprawa
twarda
ISBN10
393881621X
ISBN13
9783938816219
Seria
Opis
Mit Ida Kerkovius (1879 – 1970) präsentiert das Städtische Museum Engen eine bedeutende Künstlerin der Klassischen Moderne, deren Werk noch auf breitere Anerkennung wartet. Als Schülerin von Adolf Hölzel an der Stuttgarter Akademie gehörte sie zur Avantgarde der deutschen Kunst und verbrachte die meiste Zeit ihres Lebens in Stuttgart. Ihre Reisen nach S. Angelo, in die Bretagne und nach Norwegen prägten ihre farbintensiven Reisepastelle, während sie die dunklen Zeiten des Nationalsozialismus und die Zerstörung ihres Ateliers im Zweiten Weltkrieg erlebte. Von 1920 bis 1923 besuchte sie das Bauhaus in Weimar, wo sie von Größen wie Johannes Itten, Wassily Kandinsky und Paul Klee lernte, und verließ es als autonome Künstlerin. Im Alter von über 90 Jahren starb sie in Stuttgart und war bereits zur Legende geworden. Kerkovius' emotionale Bildsprache berührt die Seele des Menschen und bezieht den Betrachter in die sinnliche Wahrnehmung ihrer Werke ein. Trotz ihres undogmatischen Kunstverständnisses wurde sie oft als "naive" Malerin wahrgenommen, was auf überholte Geschlechterklischees hinweist. Die Ausstellung thematisiert den Dialog ihrer Werke zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion und zeigt assoziative Werkgruppen sowie charakteristische Sujets wie „Reisebilder“ und „Stillleben“. Ein Dokumentarfilm von 1966 gibt Einblicke in ihr Leben und ihre Kunst.