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Demokratie in Ketten

Die Renaissance des autoritären Neoliberalismus

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Ist der Neoliberalismus tot? Dieses Buch widerspricht. In einer Zeit, in der soziale Ungleichheit explodiert und demokratische Strukturen erodieren, formiert sich die neoliberale Ideologie neu. Anpassungsfähig wie ein Chamäleon, hat sie ihre Farbe gewechselt – autoritärer, härter, reaktionärer. Der Band folgt den Spuren dieser Verwandlung. Er legt dar, wie neoliberales Denken auch in Zeiten von Krisen den Ton vorgibt. Thinktanks, Lobbygruppen und strategische Netzwerke wirken daran mit, marktradikale Interessen zu stärken. Demokratie erscheint zunehmend als formale Hülle, während zentrale Weichenstellungen jenseits öffentlicher Kontrolle erfolgen. Wir erleben keinen Rückzug, sondern eine neue Phase eines Neoliberalismus, der gesellschaftliche Spannungen verschärft. Findet der Neoliberalismus, bereits in den 1970ern unter der Militärdiktatur in Chile laborartig erprobt, gar zu sich selbst? Pointiert und nah an aktuellen Ereignissen, eröffnet Norbert Nicoll ein vertieftes Verständnis der neoliberalen Logik – und damit der Ursachen von Konflikten unserer Zeit. Und er fragt nach Gegenstrategien: den ›Kampf um die Köpfe‹ und jenen um Eigentumsfragen gelte es anzunehmen.

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Demokratie in Ketten, Norbert Nicoll

Język
Rok wydania
2026
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Demokratie in Ketten
Podtytuł
Die Renaissance des autoritären Neoliberalismus
Język
niemiecki
Rok wydania
2026
Oprawa
miękka
ISBN13
9783894388751
Seria
Opis
Ist der Neoliberalismus tot? Dieses Buch widerspricht. In einer Zeit, in der soziale Ungleichheit explodiert und demokratische Strukturen erodieren, formiert sich die neoliberale Ideologie neu. Anpassungsfähig wie ein Chamäleon, hat sie ihre Farbe gewechselt – autoritärer, härter, reaktionärer. Der Band folgt den Spuren dieser Verwandlung. Er legt dar, wie neoliberales Denken auch in Zeiten von Krisen den Ton vorgibt. Thinktanks, Lobbygruppen und strategische Netzwerke wirken daran mit, marktradikale Interessen zu stärken. Demokratie erscheint zunehmend als formale Hülle, während zentrale Weichenstellungen jenseits öffentlicher Kontrolle erfolgen. Wir erleben keinen Rückzug, sondern eine neue Phase eines Neoliberalismus, der gesellschaftliche Spannungen verschärft. Findet der Neoliberalismus, bereits in den 1970ern unter der Militärdiktatur in Chile laborartig erprobt, gar zu sich selbst? Pointiert und nah an aktuellen Ereignissen, eröffnet Norbert Nicoll ein vertieftes Verständnis der neoliberalen Logik – und damit der Ursachen von Konflikten unserer Zeit. Und er fragt nach Gegenstrategien: den ›Kampf um die Köpfe‹ und jenen um Eigentumsfragen gelte es anzunehmen.