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Die moralischen Regeln

Eine neue rationale Begründung der Moral. Übersetzt von Walter Rosenthal

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  • 315 stron
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Innerhalb der umfangreichen Literatur zur Ethik seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs ist das Buch von Gert, obwohl bisher eher wenig beachtet, eines der substantiellsten und originellsten. Es ist einfach und spannend geschrieben, auch für den Laien gut lesbar und stellt andererseits für den »Fachmann« eine Position dar, mit der sich gründlich auseinanderzusetzen er nicht umhin kann. Der originellste Aspekt dieser Position ist der Ausgangspunkt beim Begriff des Übels. Man könnte insofern Gerts Position als einen negativen Utilitarismus bezeichnen. Gegen den gewöhnlichen Utilitarismus wird der Primat des Begriffs des Übels gegen den des Guten hervorgehoben. Ebenso wichtig ist für Gert der Begriff der Handlungsrationalität. Ein Übel ist nach Gert etwas, was alle Menschen, wenn sie nur rational sind, zu vermeiden versuchen. Daraus folgt, daß es für alle rational ist, universale Regeln öffentlich zu befürworten. So ergeben sich »moralische Grundregeln«, durch deren Explikation Gert die in ethischen Schriften so häufige Verflüchtigung in die Abstraktion vermeidet.

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Die moralischen Regeln, Bernard Gert

Język
Rok wydania
1983
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Die moralischen Regeln
Podtytuł
Eine neue rationale Begründung der Moral. Übersetzt von Walter Rosenthal
Język
niemiecki
Wydawca
Suhrkamp
Rok wydania
1983
Oprawa
miękka
Liczba stron
315
ISBN10
3518280058
ISBN13
9783518280058
Seria
Oryginalna nazwa
The moral rules
Opis
Innerhalb der umfangreichen Literatur zur Ethik seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs ist das Buch von Gert, obwohl bisher eher wenig beachtet, eines der substantiellsten und originellsten. Es ist einfach und spannend geschrieben, auch für den Laien gut lesbar und stellt andererseits für den »Fachmann« eine Position dar, mit der sich gründlich auseinanderzusetzen er nicht umhin kann. Der originellste Aspekt dieser Position ist der Ausgangspunkt beim Begriff des Übels. Man könnte insofern Gerts Position als einen negativen Utilitarismus bezeichnen. Gegen den gewöhnlichen Utilitarismus wird der Primat des Begriffs des Übels gegen den des Guten hervorgehoben. Ebenso wichtig ist für Gert der Begriff der Handlungsrationalität. Ein Übel ist nach Gert etwas, was alle Menschen, wenn sie nur rational sind, zu vermeiden versuchen. Daraus folgt, daß es für alle rational ist, universale Regeln öffentlich zu befürworten. So ergeben sich »moralische Grundregeln«, durch deren Explikation Gert die in ethischen Schriften so häufige Verflüchtigung in die Abstraktion vermeidet.