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Ungezähmte Natur als Schauplatz

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Die Landschaft war ein dominantes Thema in der Malerei vom 17. bis zum 19. Jahrhundert. Von Claude Lorrain bis zu Caspar David Friedrich deuteten die Maler das Verhältnis des Menschen zur Natur immer wieder neu. Das Theater dramatisierte die von der Malerei vorgegebenen Sujets und erfand neue dazu. Diese in den Raum der Bühne gestellten, begehbaren, sich im Bühnenlicht entwickelnden und vergehenden Bilder einer komprimierten Welt bildeten nicht nur die Folie des dramatischen Geschehens, sondern waren nicht selten der eigentliche Anlass des szenischen Ereignisses. Die ungezähmte Natur, ihre elementare Kraft, die den Menschen auf seine Grenzen verweist, wurde in ihrer Fremdheit und Gefährlichkeit – ab dem 18. Jahrhundert – zunehmend zum Sehnsuchtsort. Die Sammlung der Handzeichnungen des Österreichischen Theatermuseums verfügt über eine Fülle kostbarer Beispiele vom 17. bis zum 20. Jahrhundert, die belegen, wie oft und facettenreich die Fantasie der Theaterschaffenden in die wilde Natur flüchtete, um eine Gegenwelt darzustellen.

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Ungezähmte Natur als Schauplatz, Vana Greisenegger Georgila, Österreichisches Theatermuseum

Język
Rok wydania
2011
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Ungezähmte Natur als Schauplatz
Język
niemiecki
Rok wydania
2011
Oprawa
miękka
Liczba stron
191
ISBN10
3850335615
ISBN13
9783850335614
Seria
Opis
Die Landschaft war ein dominantes Thema in der Malerei vom 17. bis zum 19. Jahrhundert. Von Claude Lorrain bis zu Caspar David Friedrich deuteten die Maler das Verhältnis des Menschen zur Natur immer wieder neu. Das Theater dramatisierte die von der Malerei vorgegebenen Sujets und erfand neue dazu. Diese in den Raum der Bühne gestellten, begehbaren, sich im Bühnenlicht entwickelnden und vergehenden Bilder einer komprimierten Welt bildeten nicht nur die Folie des dramatischen Geschehens, sondern waren nicht selten der eigentliche Anlass des szenischen Ereignisses. Die ungezähmte Natur, ihre elementare Kraft, die den Menschen auf seine Grenzen verweist, wurde in ihrer Fremdheit und Gefährlichkeit – ab dem 18. Jahrhundert – zunehmend zum Sehnsuchtsort. Die Sammlung der Handzeichnungen des Österreichischen Theatermuseums verfügt über eine Fülle kostbarer Beispiele vom 17. bis zum 20. Jahrhundert, die belegen, wie oft und facettenreich die Fantasie der Theaterschaffenden in die wilde Natur flüchtete, um eine Gegenwelt darzustellen.