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Hypomnemata: Untersuchungen zur Antike und zu ihrem Nachleben - 107: Mind, Body, and Speech in Homer and Pindar

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Die bei Homer als psychologisch tätig vorkommenden Organe (z. B. thymos) haben viel Aufmerksamkeit erregt. Im ersten Kapitel seiner Arbeit stellt der Verfasser das wörtliche Verständnis dieses homerischen Gebrauchs in Frage. Im Hauptteil wird untersucht, ob Homer, wie von einigen behauptet wird, diesen Organen Sprachfähigkeit zuschreibt. Es stellt sich heraus, daß Homer zwar davon ausgeht, daß diese Organe menschliches Handeln hervorrufen und damit ihren Willen irgendwie äußern können. Er deutet jedoch niemals an, daß sich diese Äußerungen durch Sprache verwirklichen. Beim Selbstgespräch kann der Mensch Organe anreden. Will der Dichter aber einen inneren Dialog darstellen, so sind die Teilnehmer niemals Mensch und Organ, sondern Mensch und Gott (letzterer ist natürlich ohne weiteres sprachfähig). Das letzte Kapitel zeigt, wie dieser Gebrauch bei Pindar und anderen Dichtern des frühen 5. Jahrhunderts teils fortlebt, teils modifiziert wird. Auffällig zu dieser Zeit wird eine gewisse, vielleicht umgangssprachliche Freiheit in der Anwendung, die schon bei Homer zu spüren ist. Auf Grundlage dieser Überlegungen wird eine umstrittene Stelle am Ende der 7. nemeischen Ode Pindars aufgeklärt.

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Hypomnemata: Untersuchungen zur Antike und zu ihrem Nachleben - 107: Mind, Body, and Speech in Homer and Pindar, Hayden Pelliccia

Język
Rok wydania
1995
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Hypomnemata: Untersuchungen zur Antike und zu ihrem Nachleben - 107: Mind, Body, and Speech in Homer and Pindar
Język
angielski
Rok wydania
1995
Oprawa
miękka
Liczba stron
389
ISBN10
3525252072
ISBN13
9783525252079
Seria
Kategorie
Opis
Die bei Homer als psychologisch tätig vorkommenden Organe (z. B. thymos) haben viel Aufmerksamkeit erregt. Im ersten Kapitel seiner Arbeit stellt der Verfasser das wörtliche Verständnis dieses homerischen Gebrauchs in Frage. Im Hauptteil wird untersucht, ob Homer, wie von einigen behauptet wird, diesen Organen Sprachfähigkeit zuschreibt. Es stellt sich heraus, daß Homer zwar davon ausgeht, daß diese Organe menschliches Handeln hervorrufen und damit ihren Willen irgendwie äußern können. Er deutet jedoch niemals an, daß sich diese Äußerungen durch Sprache verwirklichen. Beim Selbstgespräch kann der Mensch Organe anreden. Will der Dichter aber einen inneren Dialog darstellen, so sind die Teilnehmer niemals Mensch und Organ, sondern Mensch und Gott (letzterer ist natürlich ohne weiteres sprachfähig). Das letzte Kapitel zeigt, wie dieser Gebrauch bei Pindar und anderen Dichtern des frühen 5. Jahrhunderts teils fortlebt, teils modifiziert wird. Auffällig zu dieser Zeit wird eine gewisse, vielleicht umgangssprachliche Freiheit in der Anwendung, die schon bei Homer zu spüren ist. Auf Grundlage dieser Überlegungen wird eine umstrittene Stelle am Ende der 7. nemeischen Ode Pindars aufgeklärt.