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Wissensarbeiter organisieren

Perspektiven kollektiver Interessenvertretung

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  • 322 strony
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Mit dem Wandel der Arbeitsgesellschaft ist seit langem auch eine Veränderung in der strukturellen Zusammensetzung der Belegschaften verbunden: Das klassische Industriearbeiter-Milieu mit traditionell hohem gewerkschaftlichem Organisationsgrad verliert an Boden, andere Erwerbsgruppen, bei denen die Arbeitnehmervertretungen gewöhnlich auf weniger Resonanz und Beitrittsbereitschaft stoßen, gewinnen an Bedeutung. Vor diesem Hintergrund stellt dieses Buch hochqualifizierte Beschäftigte in wissensintensiven Tätigkeitsfeldern ins Zentrum, eine Gruppe, die paradigmatisch für »moderne« Formen der Arbeit und Interessenvertretung steht. Ein hoher Grad von Selbstorganisation und Eigenverantwortung in der Arbeit, oft verbunden mit einer relativ günstigen Position auf dem Arbeitsmarkt, korrespondiert hier mit der Neigung, arbeitsbezogene Interessen direkt und individuell zu artikulieren, und mit Skepsis gegenüber kollektiver Interessenvertretung. Die Autor/inn/en gehen empirisch – am Beispiel Österreichs – und theoretisch der Frage nach, welche Unterschiede es in der Organisationsneigung und Mobilisierbarkeit von Wissensarbeiter/inne/n gibt, wie sie zu erklären sind und welche neuen Handlungsmöglichkeiten sich daraus für die Arbeitnehmervertretungen ergeben.

Zakup książki

Wissensarbeiter organisieren, Susanne Pernicka, Anja Lasofsky-Blahut, Manfred Kofranek, Astrid Reichel

Język
Rok wydania
2010
Oprawa
(miękka),
Stan książki
Dobry
Cena
1,43 zł

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Tytuł
Wissensarbeiter organisieren
Podtytuł
Perspektiven kollektiver Interessenvertretung
Język
niemiecki
Wydawca
Ed. Sigma
Rok wydania
2010
Oprawa
miękka
Liczba stron
322
ISBN10
3894045698
ISBN13
9783894045692
Seria
Opis
Mit dem Wandel der Arbeitsgesellschaft ist seit langem auch eine Veränderung in der strukturellen Zusammensetzung der Belegschaften verbunden: Das klassische Industriearbeiter-Milieu mit traditionell hohem gewerkschaftlichem Organisationsgrad verliert an Boden, andere Erwerbsgruppen, bei denen die Arbeitnehmervertretungen gewöhnlich auf weniger Resonanz und Beitrittsbereitschaft stoßen, gewinnen an Bedeutung. Vor diesem Hintergrund stellt dieses Buch hochqualifizierte Beschäftigte in wissensintensiven Tätigkeitsfeldern ins Zentrum, eine Gruppe, die paradigmatisch für »moderne« Formen der Arbeit und Interessenvertretung steht. Ein hoher Grad von Selbstorganisation und Eigenverantwortung in der Arbeit, oft verbunden mit einer relativ günstigen Position auf dem Arbeitsmarkt, korrespondiert hier mit der Neigung, arbeitsbezogene Interessen direkt und individuell zu artikulieren, und mit Skepsis gegenüber kollektiver Interessenvertretung. Die Autor/inn/en gehen empirisch – am Beispiel Österreichs – und theoretisch der Frage nach, welche Unterschiede es in der Organisationsneigung und Mobilisierbarkeit von Wissensarbeiter/inne/n gibt, wie sie zu erklären sind und welche neuen Handlungsmöglichkeiten sich daraus für die Arbeitnehmervertretungen ergeben.