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Epistemata Philosophie: Moralische Selbst- und Welterkenntnis

Die Deduktion des kategorischen Imperativs in der Kantischen Philosophie

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  • 205 stron
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Die Studie versucht zu zeigen, dass das Begründungspotential von Kants „Deduktion“ des kategorischen Imperativs noch nicht ausgeschöpft ist. Die von Kant im dritten Teil seiner Grundlegung gebrauchten Formulierungen von einer „Verstandeswelt“, die der „Sinnenwelt“ zugrunde liegt, und von einem „eigentlichen Selbst“ sind durchaus wörtlich zu nehmen: Die kritische Moralphilosophie zielt in ihrem Innersten auf eine fundamentale Wandlung der Selbst- und Welterkenntnis des fragenden Subjektes. Während es sowohl die theoretizistische als auch die existentialistische Interpretation des unbedingten Sollensanspruchs nicht vermocht haben, eine zureichende Antwort auf die Frage nach dem Grund des Sittengesetzes zu finden, zeigt eine erneute Auseinandersetzung mit Kants Argumenten, dass nur dessen originäre idealistische Begründung, die den reinen Willen als unbedingtes und zugleich wirklichkeitsbildendes Prinzip identifiziert, dazu in der Lage ist. Die Kantische Philosophie lässt sich dergestalt beginnend mit der Grundlegung bis hin zu späteren Schriften wie der Kritik der Urteilskraft als ein Prozess der sukzessiven, anamnetischen Selbstaufklärung eines natürlichen Moralbewusstseins rekonstruieren. Ein Prozess, der in der Philosophie Fichtes seine Aufnahme und Weiterführung gefunden hat.

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Epistemata Philosophie: Moralische Selbst- und Welterkenntnis, Thomas Wyrwich

Język
Rok wydania
2011
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Epistemata Philosophie: Moralische Selbst- und Welterkenntnis
Podtytuł
Die Deduktion des kategorischen Imperativs in der Kantischen Philosophie
Język
niemiecki
Rok wydania
2011
Oprawa
miękka
Liczba stron
205
ISBN10
3826046293
ISBN13
9783826046292
Seria
Opis
Die Studie versucht zu zeigen, dass das Begründungspotential von Kants „Deduktion“ des kategorischen Imperativs noch nicht ausgeschöpft ist. Die von Kant im dritten Teil seiner Grundlegung gebrauchten Formulierungen von einer „Verstandeswelt“, die der „Sinnenwelt“ zugrunde liegt, und von einem „eigentlichen Selbst“ sind durchaus wörtlich zu nehmen: Die kritische Moralphilosophie zielt in ihrem Innersten auf eine fundamentale Wandlung der Selbst- und Welterkenntnis des fragenden Subjektes. Während es sowohl die theoretizistische als auch die existentialistische Interpretation des unbedingten Sollensanspruchs nicht vermocht haben, eine zureichende Antwort auf die Frage nach dem Grund des Sittengesetzes zu finden, zeigt eine erneute Auseinandersetzung mit Kants Argumenten, dass nur dessen originäre idealistische Begründung, die den reinen Willen als unbedingtes und zugleich wirklichkeitsbildendes Prinzip identifiziert, dazu in der Lage ist. Die Kantische Philosophie lässt sich dergestalt beginnend mit der Grundlegung bis hin zu späteren Schriften wie der Kritik der Urteilskraft als ein Prozess der sukzessiven, anamnetischen Selbstaufklärung eines natürlichen Moralbewusstseins rekonstruieren. Ein Prozess, der in der Philosophie Fichtes seine Aufnahme und Weiterführung gefunden hat.