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Juden im Sport in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus

Ein historisches Handbuch für Nordrhein-Westfalen

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  • 900 stron
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Juden im Sport vor und während des Nationalsozialismus: 130 Lokalstudien in Nordrhein-Westfalen zeigen die Vielfalt des jüdischen Sportlebens. In der Geschichtswissenschaft bildet das Thema Sport im Kontext der jüdischen Geschichte nach wie vor weitgehend eine Leerstelle. Ungleich stärker hat sich die Forschung auf die geistesgeschichtlichen Verdienste konzentriert und dabei den Beitrag der Jüdinnen und Juden bei der Verbreitung einer Massenkultur - dem Sport - vernachlässigt. Dabei gab es mit dem Verband jüdisch neutraler Turn- und Sportvereine Westdeutschlands (Vintus) seit 1925 einen jüdischen Sportverband, der, einzigartig in Deutschland, eigene Meisterschaften im Fußball, in der Leichtathletik und im Turnen organisierte, da der bürgerliche Westdeutsche Spielverband jüdischen Sportvereinen die Teilnahme an seinen Rundenspielen und Meisterschaften verweigert hatte. Zahlreiche jüdische Sportlerinnen und Sportler blieben jedoch auch in den paritätischen Turn- und Sportvereinen aktiv, bis sie nach 1933 ausgeschlossen wurden. Die Autoren untersuchen das Engagement von jüdischen Sportlerinnen und Sportlern sowohl in den großen Städten Köln, Düsseldorf oder Dortmund als auch in kleineren Gemeinden. Es zeigt sich, dass in der Zeit der Diskriminierung und Verfolgung der Sport im jüdischen Alltagsleben eine herausragende Rolle spielte.

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Juden im Sport in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus, Lorenz Peiffer, Arthur Heinrich

Język
Rok wydania
2019
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Juden im Sport in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus
Podtytuł
Ein historisches Handbuch für Nordrhein-Westfalen
Język
niemiecki
Rok wydania
2019
Oprawa
twarda
Liczba stron
900
ISBN10
3835333976
ISBN13
9783835333970
Seria
Opis
Juden im Sport vor und während des Nationalsozialismus: 130 Lokalstudien in Nordrhein-Westfalen zeigen die Vielfalt des jüdischen Sportlebens. In der Geschichtswissenschaft bildet das Thema Sport im Kontext der jüdischen Geschichte nach wie vor weitgehend eine Leerstelle. Ungleich stärker hat sich die Forschung auf die geistesgeschichtlichen Verdienste konzentriert und dabei den Beitrag der Jüdinnen und Juden bei der Verbreitung einer Massenkultur - dem Sport - vernachlässigt. Dabei gab es mit dem Verband jüdisch neutraler Turn- und Sportvereine Westdeutschlands (Vintus) seit 1925 einen jüdischen Sportverband, der, einzigartig in Deutschland, eigene Meisterschaften im Fußball, in der Leichtathletik und im Turnen organisierte, da der bürgerliche Westdeutsche Spielverband jüdischen Sportvereinen die Teilnahme an seinen Rundenspielen und Meisterschaften verweigert hatte. Zahlreiche jüdische Sportlerinnen und Sportler blieben jedoch auch in den paritätischen Turn- und Sportvereinen aktiv, bis sie nach 1933 ausgeschlossen wurden. Die Autoren untersuchen das Engagement von jüdischen Sportlerinnen und Sportlern sowohl in den großen Städten Köln, Düsseldorf oder Dortmund als auch in kleineren Gemeinden. Es zeigt sich, dass in der Zeit der Diskriminierung und Verfolgung der Sport im jüdischen Alltagsleben eine herausragende Rolle spielte.