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Aperspektivische Einsichten

Eine Einführung in das Werk Jean Gebsers

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  • 192 strony
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Jean Gebser (1905–1973) ist ein Denker von grosser Aktualität, der neue, ungewohnte Wege gegangen ist. Diese Einführung in Gebsers Werk verdeutlicht die besondere Relevanz seines Denkens, indem sein Ansatz auf verständliche Weise vermittelt, weitergedacht und in unsere Zeit übersetzt wird. Gebsers Hauptwerk «Ursprung und Gegenwart» (1949/53) beschreibt differenziert fünf verschiedene Bewusstseinswelten, die gleichzeitig und auch im historischen Prozess kultureller Entfaltung den Menschen konstituieren: Sie sind das archaische, magische, mythische, mental-­rationale und aperspektivisch-integrale Bewusstsein. Seine Pionierleistung besteht darin, dass er die fünf Bewusstseinsmöglichkeiten des Menschen nicht hierarchisch ordnet und bewertet, sondern diese Vielfalt der Bewusstseinsstrukturen als ein Ganzes versteht. Auf diesen Aspekt konzentriert sich der erste Teil des Buches. In einem zweiten Teil werden wesentliche Aspekte des aperspektivischen Bewusstseins thematisiert: Diese Bewusstseinswelt gewinnt ein neues Verhältnis zur Erfahrung der Zeit, relativiert die Ichzentriertheit der rationalen Weltsicht und öffnet sich einem Grundvertrauen in die Sinnfülle des Lebens, ohne in eine mythische Glaubenswelt zurückzukehren. Dieser Band begründet die Reihe Aperspektive, in der Bücher zum pionierhaften Werk von Jean Gebser erscheinen werden.

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Aperspektivische Einsichten, Rudolf Hämmerli

Język
Rok wydania
2026
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Aperspektivische Einsichten
Podtytuł
Eine Einführung in das Werk Jean Gebsers
Język
niemiecki
Rok wydania
2026
Oprawa
twarda
Liczba stron
192
ISBN13
9783034018623
Seria
Opis
Jean Gebser (1905–1973) ist ein Denker von grosser Aktualität, der neue, ungewohnte Wege gegangen ist. Diese Einführung in Gebsers Werk verdeutlicht die besondere Relevanz seines Denkens, indem sein Ansatz auf verständliche Weise vermittelt, weitergedacht und in unsere Zeit übersetzt wird. Gebsers Hauptwerk «Ursprung und Gegenwart» (1949/53) beschreibt differenziert fünf verschiedene Bewusstseinswelten, die gleichzeitig und auch im historischen Prozess kultureller Entfaltung den Menschen konstituieren: Sie sind das archaische, magische, mythische, mental-­rationale und aperspektivisch-integrale Bewusstsein. Seine Pionierleistung besteht darin, dass er die fünf Bewusstseinsmöglichkeiten des Menschen nicht hierarchisch ordnet und bewertet, sondern diese Vielfalt der Bewusstseinsstrukturen als ein Ganzes versteht. Auf diesen Aspekt konzentriert sich der erste Teil des Buches. In einem zweiten Teil werden wesentliche Aspekte des aperspektivischen Bewusstseins thematisiert: Diese Bewusstseinswelt gewinnt ein neues Verhältnis zur Erfahrung der Zeit, relativiert die Ichzentriertheit der rationalen Weltsicht und öffnet sich einem Grundvertrauen in die Sinnfülle des Lebens, ohne in eine mythische Glaubenswelt zurückzukehren. Dieser Band begründet die Reihe Aperspektive, in der Bücher zum pionierhaften Werk von Jean Gebser erscheinen werden.