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Wo die Vergangenheit wohnt

Die Historiker Michael Graetz und Fritz Stern. Eine Verflechtungsgeschichte

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  • 356 stron
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Wie hängen Heimat, Exil und Geschichtsschreibung zusammen? Dieser Frage geht die Autorin am Beispiel von Michael Graetz (1933–2018) mit vergleichenden Blicken auf Fritz Stern (1926–2016) nach. Ausgehend von einer Villa in Breslau/Wrocław, die vor 1933 die Familien des israelischen und des US-amerikanischen Historikers zusammenführte, verknüpft sie (Familien-)Biografie und Historiografie. Der Bogen wird zurück in die deutsch-jüdisch-bürgerliche Lebenswelt der Vorfahren ihrer Protagonisten hin zu einer Erfahrungsgemeinschaft gespannt, verflochten durch frühen Verlust und Flucht infolge der nationalsozialistischen Vertreibung. Dieses Buch erhellt die ebenso heilsame wie schöpferische Kraft des Schreibens von Geschichte in neuen nationalen Kontexten und Denkräumen, stets in Verbindung mit einem bildungspolitischen Auftrag, ausstrahlend auf ihr Geburtsland und bei Michael Graetz, nach einem Aufwachsen im Transit und staatenlos, mit dem Rückhalt des gegründeten Staates Israel als Licht im Dunkel.

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Wo die Vergangenheit wohnt, Andrea Hopp

Język
Rok wydania
2026
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Wo die Vergangenheit wohnt
Podtytuł
Die Historiker Michael Graetz und Fritz Stern. Eine Verflechtungsgeschichte
Język
niemiecki
Oprawa
miękka
Liczba stron
356
ISBN13
9783955657963
Seria
Opis
Wie hängen Heimat, Exil und Geschichtsschreibung zusammen? Dieser Frage geht die Autorin am Beispiel von Michael Graetz (1933–2018) mit vergleichenden Blicken auf Fritz Stern (1926–2016) nach. Ausgehend von einer Villa in Breslau/Wrocław, die vor 1933 die Familien des israelischen und des US-amerikanischen Historikers zusammenführte, verknüpft sie (Familien-)Biografie und Historiografie. Der Bogen wird zurück in die deutsch-jüdisch-bürgerliche Lebenswelt der Vorfahren ihrer Protagonisten hin zu einer Erfahrungsgemeinschaft gespannt, verflochten durch frühen Verlust und Flucht infolge der nationalsozialistischen Vertreibung. Dieses Buch erhellt die ebenso heilsame wie schöpferische Kraft des Schreibens von Geschichte in neuen nationalen Kontexten und Denkräumen, stets in Verbindung mit einem bildungspolitischen Auftrag, ausstrahlend auf ihr Geburtsland und bei Michael Graetz, nach einem Aufwachsen im Transit und staatenlos, mit dem Rückhalt des gegründeten Staates Israel als Licht im Dunkel.