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Terrorkino

Angst/Lust und Körperhorror

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  • 105 stron
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Mit dem weltweiten Erfolg der amerikanischen Filmreihen HOSTEL und SAW erfährt das Horrorgenre in Form eines zynisch anmutenden Terrorkinos gegenwärtig eine erstaunliche Renaissance. Auch aus Frankreich, Japan, Italien und anderen Ländern kommen ähnliche Produktionen. Von der Feuilletonkritik als „torture porn“ verdammt, werden die Filme in Deutschland einer umfassenden Zensur unterworfen. Schaut man genauer hin, kann das Terrorkino als Spiel mit der Angstlust und den sadomasochistischen Fantasien des Publikums verstanden werden. Zudem reflektieren die Filme die Gewalteskalation und den Folterdiskurs nach 9/11 sowie den realen Schrecken eines globalisierten Kapitalismus mit seinem Krieg aller gegen alle. Stigleggers Essay untersucht die Ursprünge des Terrorkinos im Horrorfilm, erörtert Themen und Motive und bietet Ansätze für eine gesellschaftskritische und philosophische Lesart dieses geächteten Genres.

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Terrorkino, Marcus Stiglegger

Język
Rok wydania
2010
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Terrorkino
Podtytuł
Angst/Lust und Körperhorror
Język
niemiecki
Rok wydania
2010
Oprawa
miękka
Liczba stron
105
ISBN10
3865057012
ISBN13
9783865057013
Seria
Tagi
Opis
Mit dem weltweiten Erfolg der amerikanischen Filmreihen HOSTEL und SAW erfährt das Horrorgenre in Form eines zynisch anmutenden Terrorkinos gegenwärtig eine erstaunliche Renaissance. Auch aus Frankreich, Japan, Italien und anderen Ländern kommen ähnliche Produktionen. Von der Feuilletonkritik als „torture porn“ verdammt, werden die Filme in Deutschland einer umfassenden Zensur unterworfen. Schaut man genauer hin, kann das Terrorkino als Spiel mit der Angstlust und den sadomasochistischen Fantasien des Publikums verstanden werden. Zudem reflektieren die Filme die Gewalteskalation und den Folterdiskurs nach 9/11 sowie den realen Schrecken eines globalisierten Kapitalismus mit seinem Krieg aller gegen alle. Stigleggers Essay untersucht die Ursprünge des Terrorkinos im Horrorfilm, erörtert Themen und Motive und bietet Ansätze für eine gesellschaftskritische und philosophische Lesart dieses geächteten Genres.