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edition suhrkamp - 1221: Die Auferstehung des Körpers im Text

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  • 208 stron
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"Daß Sinnlichkeit in Sinn nicht aufgeht, heißt noch lange nicht, daß der Körper als Rest, der sich intellektueller Kontrolle und Zwangsintegration entzieht, als das von Adorno erdachte Nichtidentische zu ontologisieren, als sprachlos unterdrücktes Leben, ja gar als revolutionäre Substanz zu verklären wäre. Die Utopie des von der Herrschaft des Bewußtseins befreiten, endlich losgelassenen Körpers gibt ihn verloren. Körper ist das Bewußtsein von ihm. Ich bin Körper, ich habe ihn nicht, es sei denn als tiefe Abwesenheit, ersatzweise repräsentiert und fragil aufgebaut in wechselnden symbolischen Formen ...Das theoretische Skandalon besteht darin, daß er selber sprachlos bleibt im Reden über ihn. Literatur kann ihn auf Umwegen zur Sprache bringen. Nicht so sehr, indem sie ihn zum Thema macht, sondern vielmehr, indem sie ihn ersetzt: durch Text. Text ist der Körper des Körpers. Mit Wunden und Narben oder glatt und mürb und gepanzert. Dem fragt dieser weit ausgreifende Essay nach." (Ausder Einleitung des Verfassers)

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edition suhrkamp - 1221: Die Auferstehung des Körpers im Text, Christiaan L. Hart Nibbrig

Język
Rok wydania
1985
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
edition suhrkamp - 1221: Die Auferstehung des Körpers im Text
Język
niemiecki
Wydawca
Suhrkamp
Rok wydania
1985
Oprawa
miękka
Liczba stron
208
ISBN10
351811221X
ISBN13
9783518112212
Seria
Tagi
Opis
"Daß Sinnlichkeit in Sinn nicht aufgeht, heißt noch lange nicht, daß der Körper als Rest, der sich intellektueller Kontrolle und Zwangsintegration entzieht, als das von Adorno erdachte Nichtidentische zu ontologisieren, als sprachlos unterdrücktes Leben, ja gar als revolutionäre Substanz zu verklären wäre. Die Utopie des von der Herrschaft des Bewußtseins befreiten, endlich losgelassenen Körpers gibt ihn verloren. Körper ist das Bewußtsein von ihm. Ich bin Körper, ich habe ihn nicht, es sei denn als tiefe Abwesenheit, ersatzweise repräsentiert und fragil aufgebaut in wechselnden symbolischen Formen ...Das theoretische Skandalon besteht darin, daß er selber sprachlos bleibt im Reden über ihn. Literatur kann ihn auf Umwegen zur Sprache bringen. Nicht so sehr, indem sie ihn zum Thema macht, sondern vielmehr, indem sie ihn ersetzt: durch Text. Text ist der Körper des Körpers. Mit Wunden und Narben oder glatt und mürb und gepanzert. Dem fragt dieser weit ausgreifende Essay nach." (Ausder Einleitung des Verfassers)