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Kafkas Zeichnungen

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Beim Betrachten von Kafkas Zeichnungen wird deutlich: Sie sind Teil des literarischen Prozesses. Anhand der 44 überlieferten Skizzen lässt sich Kafkas visuelles Netzwerk nachzeichnen. Ein Großteil der Skizzen stammt aus der Zeit des Jurastudiums, in der viele Weichen für seine Literatur gestellt wurden. Seine Beschäftigung mit Bildender Kunst, die sich in den Zeichnungen zeigt, wirft ein Licht auf seine ästhetische Sozialisation. Wo der Fluss der Wörter abbricht, kann ein gezeichnetes Bild entstehen. In vielen Fällen lassen sich Kafkas Zeichnungen als poetologische Reflexionen lesen, in denen Antrieb und Grund des Schreibens gespiegelt werden. Auf Postkarten und in Briefen inszeniert er in Skizzen zudem die Rolle von Schreibenden. Auch hier transportiert die Zeichnung eine Botschaft, zu der Worte allein nicht mehr fähig sind. Dabei kommen Bildfelder zum Ausdruck, die die These unterstreichen, dass die Wirkungskreise epistolarer Räume und literarischer Schauplätze oszillieren.

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Kafkas Zeichnungen, Friederike Fellner

Język
Rok wydania
2014
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Kafkas Zeichnungen
Język
niemiecki
Rok wydania
2014
Oprawa
miękka
Liczba stron
320
ISBN10
3770556887
ISBN13
9783770556885
Seria
Opis
Beim Betrachten von Kafkas Zeichnungen wird deutlich: Sie sind Teil des literarischen Prozesses. Anhand der 44 überlieferten Skizzen lässt sich Kafkas visuelles Netzwerk nachzeichnen. Ein Großteil der Skizzen stammt aus der Zeit des Jurastudiums, in der viele Weichen für seine Literatur gestellt wurden. Seine Beschäftigung mit Bildender Kunst, die sich in den Zeichnungen zeigt, wirft ein Licht auf seine ästhetische Sozialisation. Wo der Fluss der Wörter abbricht, kann ein gezeichnetes Bild entstehen. In vielen Fällen lassen sich Kafkas Zeichnungen als poetologische Reflexionen lesen, in denen Antrieb und Grund des Schreibens gespiegelt werden. Auf Postkarten und in Briefen inszeniert er in Skizzen zudem die Rolle von Schreibenden. Auch hier transportiert die Zeichnung eine Botschaft, zu der Worte allein nicht mehr fähig sind. Dabei kommen Bildfelder zum Ausdruck, die die These unterstreichen, dass die Wirkungskreise epistolarer Räume und literarischer Schauplätze oszillieren.