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Die Macht der Schönheit

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Nachdem Schönheit und das Schöne lange als unwesentlich diskriminiert wurden, erleben sie heute eine fulminante Wiederkehr in der hedonistischen westlichen Welt, wo sie zu Insignien einer neuen ästhetischen Lebenskultur avanciert sind. Ikonen wie Supermodels und Rockstars verdeutlichen die Macht der Schönheit, die die Griechen als Kalokratie bezeichneten. Der Band verfolgt die Spur des Schönen von den Griechen bis zur Gegenwart und zurück. Die Macht der Schönheit ist unbestreitbar: Attraktive Menschen erhalten mehr Aufmerksamkeit, bessere Schulnoten, ein reicheres Sexualleben und leichter Jobs. Studien zeigen, dass gut aussehende Kriminelle seltener angeklagt und milder bestraft werden. Schönheitsideale korrelieren oft mit positiven Eigenschaften wie Intelligenz und Kreativität. Diese empirischen Befunde stehen im Widerspruch zu den Werten einer christlich orientierten und demokratischen Gesellschaft, die innere Werte und Chancengleichheit betont. Das Misstrauen gegenüber der „Oberflächlichkeit“ wächst, insbesondere da Schönheit zunehmend machbar wird – kosmetisch, chirurgisch und gentechnisch. Im Kontext des „Hedonismus als neuer Matrix der Kultur“ sind Schönheit und das Schöne jedoch Ausdruck eines neuen Lebensgefühls, das in unserer Zeit nur „ästhetisch gerechtfertigt“ werden kann.

Zakup książki

Die Macht der Schönheit, Cathrin Gutwald, Raimar S. Zons

Język
Rok wydania
2007
Oprawa
(miękka),
Stan książki
Bardzo dobry
Cena
28,50 zł

Metody płatności

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Tytuł
Die Macht der Schönheit
Język
niemiecki
Rok wydania
2007
Oprawa
miękka
Liczba stron
284
ISBN10
3770543106
ISBN13
9783770543106
Seria
Opis
Nachdem Schönheit und das Schöne lange als unwesentlich diskriminiert wurden, erleben sie heute eine fulminante Wiederkehr in der hedonistischen westlichen Welt, wo sie zu Insignien einer neuen ästhetischen Lebenskultur avanciert sind. Ikonen wie Supermodels und Rockstars verdeutlichen die Macht der Schönheit, die die Griechen als Kalokratie bezeichneten. Der Band verfolgt die Spur des Schönen von den Griechen bis zur Gegenwart und zurück. Die Macht der Schönheit ist unbestreitbar: Attraktive Menschen erhalten mehr Aufmerksamkeit, bessere Schulnoten, ein reicheres Sexualleben und leichter Jobs. Studien zeigen, dass gut aussehende Kriminelle seltener angeklagt und milder bestraft werden. Schönheitsideale korrelieren oft mit positiven Eigenschaften wie Intelligenz und Kreativität. Diese empirischen Befunde stehen im Widerspruch zu den Werten einer christlich orientierten und demokratischen Gesellschaft, die innere Werte und Chancengleichheit betont. Das Misstrauen gegenüber der „Oberflächlichkeit“ wächst, insbesondere da Schönheit zunehmend machbar wird – kosmetisch, chirurgisch und gentechnisch. Im Kontext des „Hedonismus als neuer Matrix der Kultur“ sind Schönheit und das Schöne jedoch Ausdruck eines neuen Lebensgefühls, das in unserer Zeit nur „ästhetisch gerechtfertigt“ werden kann.