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Das Bevölkerungsargument

Wie die Sorge vor zu vielen Menschen Politik beeinflusst

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Mit heute über acht Milliarden Menschen hat sich die Weltbevölkerung innerhalb von 200 Jahren etwa verachtfacht. Diese Tatsache werde, so die Juristin Dana Schmalz, zunehmend für teils radikale Diskurse und extremistische Narrative missbraucht. Für Schmalz ist der Einbezug demografischer Entwicklungen zwar legitim, etwa bei der Planung öffentlicher Aufgaben und Investitionen. Doch würden in vielen Debatten politische und historische Rahmenbedingungen - wie etwa koloniale Ausbeutungsstrukturen - für die Entstehung und Verstetigung von Armut ausgeblendet oder ein hohes Bevölkerungswachstum als vermeintliche Erklärung für gesellschaftliche und ökologische Probleme herangezogen. Zudem würden Faktoren wie Bevölkerungswachstum und Geburtenrate oftmals überbewertet, strategisch eingesetzt oder seien Ausdruck einer einseitigen, oftmals rassistisch geprägten Weltsicht. Nicht zuletzt wurden, so Schmalz, im Kontext der Bevölkerungspolitik in der Vergangenheit an verschiedenen Orten erhebliche Rechtsverletzungen begangen, wie Zwangssterilisationen oder andere Arten erzwungener Geburtenkontrolle, oftmals an indigenen Bevölkerungsgruppen oder anderen Minderheiten. Dabei seien der Ressourcenverbrauch und die Erderhitzung weniger auf die Größe von Bevölkerungen zurückzuführen als vielmehr auf den Lebensstil, Konsummöglichkeiten und ungerechte weltweite Verteilungsstrukturen.

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Das Bevölkerungsargument, Dana Schmalz

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Rok wydania
2026
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Das Bevölkerungsargument
Podtytuł
Wie die Sorge vor zu vielen Menschen Politik beeinflusst
Język
niemiecki
Rok wydania
2026
Oprawa
miękka
ISBN10
3742512668
ISBN13
9783742512666
Seria
Opis
Mit heute über acht Milliarden Menschen hat sich die Weltbevölkerung innerhalb von 200 Jahren etwa verachtfacht. Diese Tatsache werde, so die Juristin Dana Schmalz, zunehmend für teils radikale Diskurse und extremistische Narrative missbraucht. Für Schmalz ist der Einbezug demografischer Entwicklungen zwar legitim, etwa bei der Planung öffentlicher Aufgaben und Investitionen. Doch würden in vielen Debatten politische und historische Rahmenbedingungen - wie etwa koloniale Ausbeutungsstrukturen - für die Entstehung und Verstetigung von Armut ausgeblendet oder ein hohes Bevölkerungswachstum als vermeintliche Erklärung für gesellschaftliche und ökologische Probleme herangezogen. Zudem würden Faktoren wie Bevölkerungswachstum und Geburtenrate oftmals überbewertet, strategisch eingesetzt oder seien Ausdruck einer einseitigen, oftmals rassistisch geprägten Weltsicht. Nicht zuletzt wurden, so Schmalz, im Kontext der Bevölkerungspolitik in der Vergangenheit an verschiedenen Orten erhebliche Rechtsverletzungen begangen, wie Zwangssterilisationen oder andere Arten erzwungener Geburtenkontrolle, oftmals an indigenen Bevölkerungsgruppen oder anderen Minderheiten. Dabei seien der Ressourcenverbrauch und die Erderhitzung weniger auf die Größe von Bevölkerungen zurückzuführen als vielmehr auf den Lebensstil, Konsummöglichkeiten und ungerechte weltweite Verteilungsstrukturen.