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Archiv für Papyrusforschung und verwandte Gebiete – Beihefte - 28: Tierbilder aus dem ersten Jahrhundert

Ein zoologischer Kommentar zum Artemidor-Papyrus

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Die Rückseite des im frühen ersten Jahrhundert n. Chr. in Alexandria entstandenen Artemidor-Papyrus zeigt 41 Zeichnungen von einer Hand, davon 38 Tierdarstellungen (da oft zwei Arten umfassend, insgesamt 44 Tiere), von denen die meisten mit griechischen Tiernamen versehen sind. Nach einer „Überschrift“ auf dem Papyrus enthält er Vierfüßer des Landes, Vögel, Fische und Wale. Es ist kein Ordnungsprinzip zu erkennen, außer dass größere Tiere von besonderem Seltenheitswert dargestellt werden, aus vielen Taxa: Ein Krebs, fünf Fischartige, sechs Reptilien sensu lato, elf Vögel, siebzehn Säugetiere. Die Darstellung steht in einer hellenistischen Tradition von Tierbildern, beginnend mit Aristoteles, ausgebaut durch die Vorläufer des Nil-Mosaiks von Praeneste (Palestrina), fortgesetzt einerseits in der hellenistisch-römischen Kunst (Wandgemälde, Mosaiken), andererseits in „wissenschaftlichen“ byzantinischen Codices. Das Verso des Papyrus wurde offensichtlich als Musterbuch benutzt.

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Archiv für Papyrusforschung und verwandte Gebiete – Beihefte - 28: Tierbilder aus dem ersten Jahrhundert, Ragnar K. Kinzelbach

Język
Rok wydania
2009
Oprawa
(twarda),
Stan książki
Bardzo dobry
Cena
114,56 zł

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Tytuł
Archiv für Papyrusforschung und verwandte Gebiete – Beihefte - 28: Tierbilder aus dem ersten Jahrhundert
Podtytuł
Ein zoologischer Kommentar zum Artemidor-Papyrus
Język
niemiecki
Wydawca
De Gruyter
Rok wydania
2009
Oprawa
twarda
Liczba stron
139
ISBN10
3110225808
ISBN13
9783110225808
Seria
Opis
Die Rückseite des im frühen ersten Jahrhundert n. Chr. in Alexandria entstandenen Artemidor-Papyrus zeigt 41 Zeichnungen von einer Hand, davon 38 Tierdarstellungen (da oft zwei Arten umfassend, insgesamt 44 Tiere), von denen die meisten mit griechischen Tiernamen versehen sind. Nach einer „Überschrift“ auf dem Papyrus enthält er Vierfüßer des Landes, Vögel, Fische und Wale. Es ist kein Ordnungsprinzip zu erkennen, außer dass größere Tiere von besonderem Seltenheitswert dargestellt werden, aus vielen Taxa: Ein Krebs, fünf Fischartige, sechs Reptilien sensu lato, elf Vögel, siebzehn Säugetiere. Die Darstellung steht in einer hellenistischen Tradition von Tierbildern, beginnend mit Aristoteles, ausgebaut durch die Vorläufer des Nil-Mosaiks von Praeneste (Palestrina), fortgesetzt einerseits in der hellenistisch-römischen Kunst (Wandgemälde, Mosaiken), andererseits in „wissenschaftlichen“ byzantinischen Codices. Das Verso des Papyrus wurde offensichtlich als Musterbuch benutzt.