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Verleugnete Rezeption

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  • 494 strony
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Die Fälschung ist der wohl intensivste Prozess kultureller Anverwandlung. Dennoch hinterlässt sie Spuren, die zu ihrem Urheber und dessen Umfeld zurückführen und sie letztendlich als Rezeptionsphänomen ausweisen. Die in dem vorliegenden Band versammelten Beiträge der 7. PONTES-Tagung arbeiten diesen Aspekt am Beispiel antiker Texte heraus. Sie fragen sowohl nach dem Antikeverständnis der Fälscher als auch nach jenem ihrer Leser und untersuchen überdies, auf welche Weise die Nachwelt mit Texten, die im Verdacht der Unechtheit stehen, verfahren ist – sei es mit stillschweigender Akzeptanz, vorsichtiger Skepsis oder strenger Echtheitskritik. All diese Reaktionen verraten viel über die Vorannahmen zum betreffenden Autor oder zur Antike insgesamt und bieten so einen Einblick in die sich stets wandelnden gesellschaftlichen, politischen und ästhetischen Parameter unserer Auseinandersetzung mit dem Altertum.

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Verleugnete Rezeption, Wolfgang Kofler, Anna Novokhatko

Język
Rok wydania
2017
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Verleugnete Rezeption
Język
niemiecki
Wydawca
Rombach
Rok wydania
2017
Oprawa
miękka
Liczba stron
494
ISBN10
3793098915
ISBN13
9783793098911
Seria
Opis
Die Fälschung ist der wohl intensivste Prozess kultureller Anverwandlung. Dennoch hinterlässt sie Spuren, die zu ihrem Urheber und dessen Umfeld zurückführen und sie letztendlich als Rezeptionsphänomen ausweisen. Die in dem vorliegenden Band versammelten Beiträge der 7. PONTES-Tagung arbeiten diesen Aspekt am Beispiel antiker Texte heraus. Sie fragen sowohl nach dem Antikeverständnis der Fälscher als auch nach jenem ihrer Leser und untersuchen überdies, auf welche Weise die Nachwelt mit Texten, die im Verdacht der Unechtheit stehen, verfahren ist – sei es mit stillschweigender Akzeptanz, vorsichtiger Skepsis oder strenger Echtheitskritik. All diese Reaktionen verraten viel über die Vorannahmen zum betreffenden Autor oder zur Antike insgesamt und bieten so einen Einblick in die sich stets wandelnden gesellschaftlichen, politischen und ästhetischen Parameter unserer Auseinandersetzung mit dem Altertum.