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EVA Taschenbücher - 245: Folter - Mit einem aktualisierten Vorwort von Kurt Groenewold

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Auch in Deutschland wird im Jahre 2003 wieder ernsthaft über Folter als staatliches Instrument der „Wahrheitsfindung“ und als Mittel, „innere Sicherheit“ zu garantieren, diskutiert. Themen des Buches sind der öffentliche Charakter der Folter und die rechtlichen, moralischen und gefühlsmäßigen Definitionen, die zu verschiedenen Zeiten ihrer Geschichte Gültigkeit gehabt haben. Der Rechtshistoriker Peters zeigt, dass die Folter kein pathologischer Exzess, keine atypische Brutalität, kein Rückfall in sogenannte primitive Epochen ist, weder eine „Seuche“, noch ein „Krebs“, sondern immer ein reguläres legales staatliches Instrument war – und dies bis heute ist. Peters analysiert die Ursachen für das Wiederaufleben der Folterpraxis im 20. Jahrhundert und liefert gleichzeitig die Begründung, warum Folter nicht Bestandteil des modernen Rechtsstaats sein kann. Die „Geschichte der peinlichen Befragung“ ist längst ein Standardwerk, das beweist, Folter ist nicht nur eine schreckliche intellektuelle Fehlleistung, ihre Duldung bedeutet, dass wir freiwillig den Kampf für das Recht aufgeben und uns vor der Macht selbst entwaffnen.

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EVA Taschenbücher - 245: Folter - Mit einem aktualisierten Vorwort von Kurt Groenewold, Edward Peters

Język
Rok wydania
2003
Oprawa
(miękka),
Stan książki
Dobry
Cena
17,70 zł

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Tytuł
EVA Taschenbücher - 245: Folter - Mit einem aktualisierten Vorwort von Kurt Groenewold
Język
niemiecki
Rok wydania
2003
Oprawa
miękka
Liczba stron
256
ISBN10
3434461957
ISBN13
9783434461951
Seria
Opis
Auch in Deutschland wird im Jahre 2003 wieder ernsthaft über Folter als staatliches Instrument der „Wahrheitsfindung“ und als Mittel, „innere Sicherheit“ zu garantieren, diskutiert. Themen des Buches sind der öffentliche Charakter der Folter und die rechtlichen, moralischen und gefühlsmäßigen Definitionen, die zu verschiedenen Zeiten ihrer Geschichte Gültigkeit gehabt haben. Der Rechtshistoriker Peters zeigt, dass die Folter kein pathologischer Exzess, keine atypische Brutalität, kein Rückfall in sogenannte primitive Epochen ist, weder eine „Seuche“, noch ein „Krebs“, sondern immer ein reguläres legales staatliches Instrument war – und dies bis heute ist. Peters analysiert die Ursachen für das Wiederaufleben der Folterpraxis im 20. Jahrhundert und liefert gleichzeitig die Begründung, warum Folter nicht Bestandteil des modernen Rechtsstaats sein kann. Die „Geschichte der peinlichen Befragung“ ist längst ein Standardwerk, das beweist, Folter ist nicht nur eine schreckliche intellektuelle Fehlleistung, ihre Duldung bedeutet, dass wir freiwillig den Kampf für das Recht aufgeben und uns vor der Macht selbst entwaffnen.