Bookbot

Meine Heimat im Glas

Repräsentation in Raum und Zeit bei Heimatvertriebenen in Ravensburg

Parametry

  • 268 stron
  • 10 godzin czytania

Więcej o książce

In der Nachkriegszeit kamen rund 6.000 Heimatvertriebene nach Ravensburg, die Vertriebenen machten damit ein Viertel der Bevölkerung aus. Sie veränderten die Stadt räumlich, wirtschaftlich und kulturell. Was aber bewegt die Vertriebenen heute? Und wie ist damit umzugehen, dass im Durchschnitt jeder junge Ravensburger einen Großelternteil hat, der als Vertriebener in die Stadt kam? Anhand von Interviews mit 50 Vertriebenen in Ravensburg werden deren heutige Erinnerungen an ihre Herkunftsregionen, ihre Flucht bzw. Vertreibung und ihre Integration in Ravensburg beleuchtet. Im Vordergrund steht jedoch ihre aktuelle Situation: Fern ihrer ursprünglichen Herkunftsgebiete sind die Vertriebenen bis heute damit befasst, ihre Heimat aus der Distanz zu konstruieren und zu repräsentieren - sowohl im privaten als auch im öffentlichen Raum. Sie erinnern dabei mit Hilfe von besonderen Praktiken und Objekten, indem sie ihre Erinnerung konservieren und so eine Heimat im Glas schaffen. Die Autorin begleitete die Auflösung der Ostdeutschen Heimatsammlung und die Übernahme der Objekte in das Ravensburger Museum Humpis-Quartier. Die Dokumentation dieses komplexen Vorgangs, bei dem die Interessen verschiedenster Generationen und Institutionen aufeinandertrafen, zeigt neue Perspektiven für den Umgang mit Heimatsammlungen auf - ein Thema, mit dem sich viele deutsche Städte in den kommenden Jahren werden beschäftigen müssen.

Zakup książki

Meine Heimat im Glas, Elena Bitterer

Język
Rok wydania
2014
Oprawa
(twarda)
Jak tylko się pojawi, wyślemy Ci wiadomość e-mail.

Metody płatności

Nikt jeszcze nie ocenił.Oceń

Tytuł
Meine Heimat im Glas
Podtytuł
Repräsentation in Raum und Zeit bei Heimatvertriebenen in Ravensburg
Język
niemiecki
Rok wydania
2014
Oprawa
twarda
Liczba stron
268
ISBN10
3867645329
ISBN13
9783867645324
Seria
Opis
In der Nachkriegszeit kamen rund 6.000 Heimatvertriebene nach Ravensburg, die Vertriebenen machten damit ein Viertel der Bevölkerung aus. Sie veränderten die Stadt räumlich, wirtschaftlich und kulturell. Was aber bewegt die Vertriebenen heute? Und wie ist damit umzugehen, dass im Durchschnitt jeder junge Ravensburger einen Großelternteil hat, der als Vertriebener in die Stadt kam? Anhand von Interviews mit 50 Vertriebenen in Ravensburg werden deren heutige Erinnerungen an ihre Herkunftsregionen, ihre Flucht bzw. Vertreibung und ihre Integration in Ravensburg beleuchtet. Im Vordergrund steht jedoch ihre aktuelle Situation: Fern ihrer ursprünglichen Herkunftsgebiete sind die Vertriebenen bis heute damit befasst, ihre Heimat aus der Distanz zu konstruieren und zu repräsentieren - sowohl im privaten als auch im öffentlichen Raum. Sie erinnern dabei mit Hilfe von besonderen Praktiken und Objekten, indem sie ihre Erinnerung konservieren und so eine Heimat im Glas schaffen. Die Autorin begleitete die Auflösung der Ostdeutschen Heimatsammlung und die Übernahme der Objekte in das Ravensburger Museum Humpis-Quartier. Die Dokumentation dieses komplexen Vorgangs, bei dem die Interessen verschiedenster Generationen und Institutionen aufeinandertrafen, zeigt neue Perspektiven für den Umgang mit Heimatsammlungen auf - ein Thema, mit dem sich viele deutsche Städte in den kommenden Jahren werden beschäftigen müssen.