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Versicherungswissenschaftliche Studien - 8: Die Bindung an den Versicherungsvertrag

Vertragslaufzeit und Lösungsrechte im Lichte des deutschen, amerikanischen und europäischen Rechts

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Seit Mitte der achtziger Jahre ist die oft sehr langfristige Bindung des Versicherungsnehmers an seinen Versicherungsvertrag in Deutschland als Problem des Verbraucherschutzes, aber mehr und mehr auch als Problem des Wettbewerbs im Versicherungswesen diskutiert worden. Inzwischen haben Überlegungen, das Versicherungsvertragsgesetz zu reformieren, konkrete Formen angenommen. Die Verfasserin stellt zunächst die gegenwärtige Versicherungspraxis und ihre Folgen dar: Viele Versicherungsunternehmen arbeiten demnach weiterhin mit langjährigen Verträgen als wichtigem Vertriebselement. Beim Versicherungsnehmer führt eine solche langjährige Vertragslaufzeit zu einer erheblichen Einschränkung seiner Dispositionsfreiheit. Im Gegensatz zur deutschen Rechtspraxis herrschen in den USA kurzfristige Versicherungsverträge vor. Die Laufzeit des Vertrages spielt jedoch nur eine untergeordnete Rolle, weil insbesondere dem Versicherungsnehmer sehr umfangreiche Kündigungsrechte zustehen. In einer rechtsvergleichenden Analyse und unter Berücksichtigung der europarechtlichen Vorgaben zieht die Autorin abschließend rechtspolitische Schlußfolgerungen für das deutsche Versicherungsvertragsrecht.

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Versicherungswissenschaftliche Studien - 8: Die Bindung an den Versicherungsvertrag, Katrin S. Kühnle

Język
Rok wydania
1998
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Versicherungswissenschaftliche Studien - 8: Die Bindung an den Versicherungsvertrag
Podtytuł
Vertragslaufzeit und Lösungsrechte im Lichte des deutschen, amerikanischen und europäischen Rechts
Język
niemiecki
Rok wydania
1998
Oprawa
miękka
Liczba stron
217
ISBN10
3789053260
ISBN13
9783789053269
Seria
Opis
Seit Mitte der achtziger Jahre ist die oft sehr langfristige Bindung des Versicherungsnehmers an seinen Versicherungsvertrag in Deutschland als Problem des Verbraucherschutzes, aber mehr und mehr auch als Problem des Wettbewerbs im Versicherungswesen diskutiert worden. Inzwischen haben Überlegungen, das Versicherungsvertragsgesetz zu reformieren, konkrete Formen angenommen. Die Verfasserin stellt zunächst die gegenwärtige Versicherungspraxis und ihre Folgen dar: Viele Versicherungsunternehmen arbeiten demnach weiterhin mit langjährigen Verträgen als wichtigem Vertriebselement. Beim Versicherungsnehmer führt eine solche langjährige Vertragslaufzeit zu einer erheblichen Einschränkung seiner Dispositionsfreiheit. Im Gegensatz zur deutschen Rechtspraxis herrschen in den USA kurzfristige Versicherungsverträge vor. Die Laufzeit des Vertrages spielt jedoch nur eine untergeordnete Rolle, weil insbesondere dem Versicherungsnehmer sehr umfangreiche Kündigungsrechte zustehen. In einer rechtsvergleichenden Analyse und unter Berücksichtigung der europarechtlichen Vorgaben zieht die Autorin abschließend rechtspolitische Schlußfolgerungen für das deutsche Versicherungsvertragsrecht.