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Die Nazis nannten sie »Asoziale« und »Berufsverbrecher« Band 11123

Verfolgungsgeschichten im Nationalsozialismus und in der Bundesrepublik

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Die Nazis nannten sie »Asoziale« und »Berufsverbrecher« Unter dem Vorwand sozialer Devianz wurden in der NS-Zeit mehrere zehntausend Menschen entrechtet, verfolgt, teils zwangssterilisiert, in Heime oder „psychiatrische Anstalten" verschleppt, viele auch in Konzentrationslager. Dort wurden sie mit dem grünen oder schwarzen Winkel, einem Stoffdreieck auf der linken Brustseite der Häftlingskleidung, als,,Asoziale" oder „Berufskriminelle" stigmatisiert und vielfach ermordet. Frank Nonnenmacher, dessen Onkel dieser weithin verleugneten Opfer-gruppe angehörte, hat gemeinsam mit Nachfahren mehr als zwanzig biografische Skizzen vermeintlich „Asozialer“ und „Berufskrimineller" zusammengetragen. Die Porträts beleuchten vor dem politischen und historischen Hintergrund die Umstände der Verfolgung. Sie schauen aber auch auf die schmerzlichen Erfahrungen für die Überlebenden und ihre Nachfahren. In einer Gesellschaft, die sich nur widerstrebend ihrer Verantwortung stellte, seien vor allem den Überlebenden sozial-rassistischer Verfolgung vielfach Vorbehalte, Ablehnung, gar Verachtung entgegengeschlagen, soweit sie aus Angst vor anhaltender Ausgrenzung nicht ohnehin lebenslang über das Erfahrene geschwiegen hätten. So versteht sich das Buch zugleich als Mahnung, diese Leidtragenden nationalsozialistischen Unrechts stärker in das öffentliche Bewusstsein einzubeziehen.

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Die Nazis nannten sie »Asoziale« und »Berufsverbrecher« Band 11123, Frank Nonnenmacher

Język
Rok wydania
2024
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Die Nazis nannten sie »Asoziale« und »Berufsverbrecher« Band 11123
Podtytuł
Verfolgungsgeschichten im Nationalsozialismus und in der Bundesrepublik
Język
niemiecki
Oprawa
miękka
ISBN10
3742511238
ISBN13
9783742511232
Seria
Opis
Die Nazis nannten sie »Asoziale« und »Berufsverbrecher« Unter dem Vorwand sozialer Devianz wurden in der NS-Zeit mehrere zehntausend Menschen entrechtet, verfolgt, teils zwangssterilisiert, in Heime oder „psychiatrische Anstalten" verschleppt, viele auch in Konzentrationslager. Dort wurden sie mit dem grünen oder schwarzen Winkel, einem Stoffdreieck auf der linken Brustseite der Häftlingskleidung, als,,Asoziale" oder „Berufskriminelle" stigmatisiert und vielfach ermordet. Frank Nonnenmacher, dessen Onkel dieser weithin verleugneten Opfer-gruppe angehörte, hat gemeinsam mit Nachfahren mehr als zwanzig biografische Skizzen vermeintlich „Asozialer“ und „Berufskrimineller" zusammengetragen. Die Porträts beleuchten vor dem politischen und historischen Hintergrund die Umstände der Verfolgung. Sie schauen aber auch auf die schmerzlichen Erfahrungen für die Überlebenden und ihre Nachfahren. In einer Gesellschaft, die sich nur widerstrebend ihrer Verantwortung stellte, seien vor allem den Überlebenden sozial-rassistischer Verfolgung vielfach Vorbehalte, Ablehnung, gar Verachtung entgegengeschlagen, soweit sie aus Angst vor anhaltender Ausgrenzung nicht ohnehin lebenslang über das Erfahrene geschwiegen hätten. So versteht sich das Buch zugleich als Mahnung, diese Leidtragenden nationalsozialistischen Unrechts stärker in das öffentliche Bewusstsein einzubeziehen.