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Die Hebamme vom Altenberg

Historischer Roman

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  • 148 stron
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Nicht nur wegen des hohen Aufkommens an Zinkerz erlangte das Dorf Altenberg – mit offizieller Bezeichnung „Neutral-Moresnet“ – nahe der Grenze zu Aachen internationalen Bekanntheitsgrad, sondern auch wegen der Unterbringung unerwünschter Neu­geborener aus dem In- und Ausland in ansässigen Familien. Das juristische Vakuum, das entstand, weil auf dem Wiener Kongress 1816 keine Einigung über die Schürfrechte erzielt wurde und deshalb für den nur 3,5 Quadratkilometer kleinen Ort im Osten Belgiens Neutralität vereinbart wurde, ermöglichte fragwürdige Praktiken. Die Aktivitäten im ortsansässigen Institut der Hebamme waren für viele verzweifelte junge Frauen, deren Kindsväter sich ihrer Verantwortung entzogen, oft die letzte Hoffnung. Familien im Ort, denen der Kinderwunsch verwehrt blieb – oder die durch finanzielle Interessen motiviert waren – bot sich eine unkomplizierte Alternative zur Adoption. Die psychologischen Folgen für die heranwachsenden „Kaufkinder“ stellten die Eltern meist irgendwann vor emotionale Herausforderungen.

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Die Hebamme vom Altenberg, Louis Goebbels

Język
Rok wydania
2026
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Die Hebamme vom Altenberg
Podtytuł
Historischer Roman
Język
niemiecki
Rok wydania
2026
Oprawa
miękka
Liczba stron
148
ISBN13
9783867122191
Seria
Tagi
Opis
Nicht nur wegen des hohen Aufkommens an Zinkerz erlangte das Dorf Altenberg – mit offizieller Bezeichnung „Neutral-Moresnet“ – nahe der Grenze zu Aachen internationalen Bekanntheitsgrad, sondern auch wegen der Unterbringung unerwünschter Neu­geborener aus dem In- und Ausland in ansässigen Familien. Das juristische Vakuum, das entstand, weil auf dem Wiener Kongress 1816 keine Einigung über die Schürfrechte erzielt wurde und deshalb für den nur 3,5 Quadratkilometer kleinen Ort im Osten Belgiens Neutralität vereinbart wurde, ermöglichte fragwürdige Praktiken. Die Aktivitäten im ortsansässigen Institut der Hebamme waren für viele verzweifelte junge Frauen, deren Kindsväter sich ihrer Verantwortung entzogen, oft die letzte Hoffnung. Familien im Ort, denen der Kinderwunsch verwehrt blieb – oder die durch finanzielle Interessen motiviert waren – bot sich eine unkomplizierte Alternative zur Adoption. Die psychologischen Folgen für die heranwachsenden „Kaufkinder“ stellten die Eltern meist irgendwann vor emotionale Herausforderungen.