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Identität gewinnt im pädagogischen Kontext der Gegenwart in zweifacher Hinsicht an Einerseits zeigt die schulische Alltagserfahrung, dass gerade im Jugendalter, in dem sich das Individuum entwicklungspsychologisch begründet schwerpunktmäßig um die Erlangung eines tragfähigen Selbstkonzeptes bemühen muss, dominant werdende Störeinflüsse die erfolgreiche Bewältigung der phasentypischen Identitätskrise ernsthaft gefährden. Hier liegt der diagnostische Nutzen, der aus der Kenntnis identitätstheoretischer Konzepte gezogen werden kann. Daneben hat der Begriff der Identität in einem zweiten Feld seine Bedeutung erhöhen kö Das Regionale Lernen, welches Lernprozesse im authentischen Handlungskontext der regionalen Umwelt ansiedelt, um dem in vielen Bildungsbereichen beobachtbaren Defizit an existenzieller Bedeutsamkeit zu begegnen, sieht in der Entwicklung regionaler Identität eine zentrale Zielkategorie. In den letzten zehn Jahren wurde das Regionale Lernen in einem Großprojekt erfolgreich erprobt und im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit auf die Verhältnisse im afrikanischen Malawi übertragen. Die vorliegende Arbeit will Rechenschaft ablegen über zehn Jahre theoretischen Nachdenkens und praktischen Tuns, das um den Zentralbegriff der Identität gruppiert war.

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Identität, Carsten Meyer-Schlichtmann

Język
Rok wydania
2008
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Identität
Język
niemiecki
Rok wydania
2008
Oprawa
miękka
Liczba stron
324
ISBN10
3837011852
ISBN13
9783837011852
Seria
Opis
Identität gewinnt im pädagogischen Kontext der Gegenwart in zweifacher Hinsicht an Einerseits zeigt die schulische Alltagserfahrung, dass gerade im Jugendalter, in dem sich das Individuum entwicklungspsychologisch begründet schwerpunktmäßig um die Erlangung eines tragfähigen Selbstkonzeptes bemühen muss, dominant werdende Störeinflüsse die erfolgreiche Bewältigung der phasentypischen Identitätskrise ernsthaft gefährden. Hier liegt der diagnostische Nutzen, der aus der Kenntnis identitätstheoretischer Konzepte gezogen werden kann. Daneben hat der Begriff der Identität in einem zweiten Feld seine Bedeutung erhöhen kö Das Regionale Lernen, welches Lernprozesse im authentischen Handlungskontext der regionalen Umwelt ansiedelt, um dem in vielen Bildungsbereichen beobachtbaren Defizit an existenzieller Bedeutsamkeit zu begegnen, sieht in der Entwicklung regionaler Identität eine zentrale Zielkategorie. In den letzten zehn Jahren wurde das Regionale Lernen in einem Großprojekt erfolgreich erprobt und im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit auf die Verhältnisse im afrikanischen Malawi übertragen. Die vorliegende Arbeit will Rechenschaft ablegen über zehn Jahre theoretischen Nachdenkens und praktischen Tuns, das um den Zentralbegriff der Identität gruppiert war.