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Deutsche Juden im 20. Jahrhundert

Eine Geschichte in Porträts

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  • 335 stron
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Wolfgang Benz versammelt in diesem Buch exemplarische Lebensläufe deutscher Juden im 20. Jahrhundert, von Prominenten bis Unbekannten, von Kommunisten bis Großbürgern. Diese Porträts bieten ein umfassendes Bild jüdischer Erfahrungen im Schatten nationalsozialistischer Verfolgung und deren Nachwirkungen bis zur Gegenwart. Es gibt kein kollektives Schicksal; die Erfahrungen der Diskriminierung und Verfolgung waren individuell und facettenreich, zwischen Genozid und Überleben. Die Absicht des Buches ist, diese Vielfalt zu verdeutlichen. Es erzählt die Geschichte einer jüdischen Ärztin, die nach New York emigriert und dort einen sozialen Abstieg erlebt, sowie den Lebensweg einer Berliner Jüdin, die durch Flucht in den Untergrund der Vernichtung entgeht. Die jüdische Diseuse, deren Einfallsreichtum sie über Wasser hält, steht neben dem Judenältesten von Theresienstadt, der im Ghetto zugrunde geht. Auch die Geschichte eines KZ-Überlebenden, der in den 50er Jahren die IG Farben vor Gericht bezwingt, und das Leben eines Zionisten, der nach Palästina emigriert und die deutsche Exilforschung mitbegründet, werden erzählt. Porträtiert werden Heinz Galinski und Ignatz Bubis, die nach der Katastrophe das jüdische Leben in Deutschland neu aufbauten, sowie Michael W. Blumenthal, der als Emigrant US-Finanzminister wurde und für eine jüdische Erfolgsgeschichte im 20. Jahrhundert steht.

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Deutsche Juden im 20. Jahrhundert, Wolfgang J. Mommsen

Język
Rok wydania
2011
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Deutsche Juden im 20. Jahrhundert
Podtytuł
Eine Geschichte in Porträts
Język
niemiecki
Wydawca
Beck
Rok wydania
2011
Oprawa
twarda
Liczba stron
335
ISBN10
3406622925
ISBN13
9783406622922
Seria
Tagi
Opis
Wolfgang Benz versammelt in diesem Buch exemplarische Lebensläufe deutscher Juden im 20. Jahrhundert, von Prominenten bis Unbekannten, von Kommunisten bis Großbürgern. Diese Porträts bieten ein umfassendes Bild jüdischer Erfahrungen im Schatten nationalsozialistischer Verfolgung und deren Nachwirkungen bis zur Gegenwart. Es gibt kein kollektives Schicksal; die Erfahrungen der Diskriminierung und Verfolgung waren individuell und facettenreich, zwischen Genozid und Überleben. Die Absicht des Buches ist, diese Vielfalt zu verdeutlichen. Es erzählt die Geschichte einer jüdischen Ärztin, die nach New York emigriert und dort einen sozialen Abstieg erlebt, sowie den Lebensweg einer Berliner Jüdin, die durch Flucht in den Untergrund der Vernichtung entgeht. Die jüdische Diseuse, deren Einfallsreichtum sie über Wasser hält, steht neben dem Judenältesten von Theresienstadt, der im Ghetto zugrunde geht. Auch die Geschichte eines KZ-Überlebenden, der in den 50er Jahren die IG Farben vor Gericht bezwingt, und das Leben eines Zionisten, der nach Palästina emigriert und die deutsche Exilforschung mitbegründet, werden erzählt. Porträtiert werden Heinz Galinski und Ignatz Bubis, die nach der Katastrophe das jüdische Leben in Deutschland neu aufbauten, sowie Michael W. Blumenthal, der als Emigrant US-Finanzminister wurde und für eine jüdische Erfolgsgeschichte im 20. Jahrhundert steht.