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Veit Harlan - "des Teufels Regisseur"

"des Teufels Regisseur"

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Veit Harlan (1899-1964) ist in die Filmgeschichte eingegangen - als Inbegriff des skrupellosen Karrieristen, der sein Können ohne Bedenken in den Dienst eines Terrorregimes gestellt hat. Mit befremdlichen Enthusiasmus inszenierte er 1940 den berüchtigten antisemitischen Hetzfilm JUD SÜSS, der in Deutschland und im von den Nazis besetzten Europa gezeigt wurde, um in der Bevölkerung Verständnis für die Deportation (und Ermordung) der Juden zu wecken - und als die Kriegslage für Deutschland immer hoffnungsloser wurde, drehte er das aufwendige Durchhalteepos KOLBERG, das noch im Januar 1945 den Kampfeswillen des deutschen Volkes wiederbeleben sollte. Wegen dieser Filme gilt Veit Harlan als „Des Teufels Regisseur“, als Joseph Goebbels’ Erfüllungsgehilfe, als Adolf Eichmann unter den Filmemachern. Diese Einschätzung Harlans als Karrierist, Opportunist und Propagandist Nazi-Deutschlands wird auch dieses Buch bestätigen. Doch um die andauernde Faszination seiner Filme zu verstehen, zu denen ebenso IMMENSEE und DIE GOLDENE STADT gehören, reicht eine rein politisch-moralische Betrachtungsweise jedoch nicht aus: Filmemachen war für Harlan eine Sucht, eine Droge, mit denselben Freuden und Exzessen, mit derselben Verantwortungs- und Besinnungslosigkeit - und demselben bösen Erwachen.

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Veit Harlan - "des Teufels Regisseur", Frank Noack

Język
Rok wydania
2000
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Veit Harlan - "des Teufels Regisseur"
Podtytuł
"des Teufels Regisseur"
Język
niemiecki
Wydawca
Belleville
Rok wydania
2000
Oprawa
miękka
Liczba stron
483
ISBN10
3923646852
ISBN13
9783923646852
Seria
Tagi
Opis
Veit Harlan (1899-1964) ist in die Filmgeschichte eingegangen - als Inbegriff des skrupellosen Karrieristen, der sein Können ohne Bedenken in den Dienst eines Terrorregimes gestellt hat. Mit befremdlichen Enthusiasmus inszenierte er 1940 den berüchtigten antisemitischen Hetzfilm JUD SÜSS, der in Deutschland und im von den Nazis besetzten Europa gezeigt wurde, um in der Bevölkerung Verständnis für die Deportation (und Ermordung) der Juden zu wecken - und als die Kriegslage für Deutschland immer hoffnungsloser wurde, drehte er das aufwendige Durchhalteepos KOLBERG, das noch im Januar 1945 den Kampfeswillen des deutschen Volkes wiederbeleben sollte. Wegen dieser Filme gilt Veit Harlan als „Des Teufels Regisseur“, als Joseph Goebbels’ Erfüllungsgehilfe, als Adolf Eichmann unter den Filmemachern. Diese Einschätzung Harlans als Karrierist, Opportunist und Propagandist Nazi-Deutschlands wird auch dieses Buch bestätigen. Doch um die andauernde Faszination seiner Filme zu verstehen, zu denen ebenso IMMENSEE und DIE GOLDENE STADT gehören, reicht eine rein politisch-moralische Betrachtungsweise jedoch nicht aus: Filmemachen war für Harlan eine Sucht, eine Droge, mit denselben Freuden und Exzessen, mit derselben Verantwortungs- und Besinnungslosigkeit - und demselben bösen Erwachen.