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Wege und Wandlungen der menschlichen Seele'

eine begriffsgeschichtlich ausgewählte Darstellung der semantischen Differenzierungen von der Antike bis heute

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Diese Wandlungsgeschichte der menschlichen „Seele“ leistet einen Beitrag zum besseren Verständnis der Geschichte der Psychologie vor dem Hintergrund ihrer philosophischen Tradition wie auch ihrer Ablösung hin zu einer eigenständigen Wissenschaft. Dabei werden die klassischen philosophischen Interpretationen des „Seelenbegriffs“ bis zur ihrer Neubewertung im Kontext der Entstehung der modernen Naturwissenschaften aufgezeigt, wie auch hermeneutisch rekursiv unter Hinweis auf mythologisch-philologische Quellen und ihrer Ausdeutung für die Genesis der Erkennbarkeit des „Unbewußten“ sichtbar gemacht. Die sich eigenständig etablierte Psychologie aber insbesondere die Psychiatrie hat im Zuge der Etablierung eines multifaktoriellen Funktionsbegriffs der „Seele“ unter der Ägide komplexer neurowissenschaftlicher Ein-sichten und Behandlungsmethoden vorerst den Endpunkt verschiedener auf Mehrebenen dysfunktional-asynchron oder funktional-synchron beschreibbarer Parameter seelischen Erlebens, Wahrnehmens, Verhaltens, Imaginierens und Denkens ihrer bewegten Geschichte gesetzt. Anhand der Wiederaufnahme einer phänomenologisch verstehenden „psychologischen Anthropologie“ Helmuth Plessners wird der Vorzug zu einem grundlegenderen Verständnis psychopathologischer „Irrwege“ aufgezeigt

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Wege und Wandlungen der menschlichen Seele', Rüdiger Kendziora

Język
Rok wydania
2015
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Wege und Wandlungen der menschlichen Seele'
Podtytuł
eine begriffsgeschichtlich ausgewählte Darstellung der semantischen Differenzierungen von der Antike bis heute
Język
niemiecki
Rok wydania
2015
Oprawa
miękka
Liczba stron
126
ISBN10
3899243978
ISBN13
9783899243970
Seria
Opis
Diese Wandlungsgeschichte der menschlichen „Seele“ leistet einen Beitrag zum besseren Verständnis der Geschichte der Psychologie vor dem Hintergrund ihrer philosophischen Tradition wie auch ihrer Ablösung hin zu einer eigenständigen Wissenschaft. Dabei werden die klassischen philosophischen Interpretationen des „Seelenbegriffs“ bis zur ihrer Neubewertung im Kontext der Entstehung der modernen Naturwissenschaften aufgezeigt, wie auch hermeneutisch rekursiv unter Hinweis auf mythologisch-philologische Quellen und ihrer Ausdeutung für die Genesis der Erkennbarkeit des „Unbewußten“ sichtbar gemacht. Die sich eigenständig etablierte Psychologie aber insbesondere die Psychiatrie hat im Zuge der Etablierung eines multifaktoriellen Funktionsbegriffs der „Seele“ unter der Ägide komplexer neurowissenschaftlicher Ein-sichten und Behandlungsmethoden vorerst den Endpunkt verschiedener auf Mehrebenen dysfunktional-asynchron oder funktional-synchron beschreibbarer Parameter seelischen Erlebens, Wahrnehmens, Verhaltens, Imaginierens und Denkens ihrer bewegten Geschichte gesetzt. Anhand der Wiederaufnahme einer phänomenologisch verstehenden „psychologischen Anthropologie“ Helmuth Plessners wird der Vorzug zu einem grundlegenderen Verständnis psychopathologischer „Irrwege“ aufgezeigt