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Heinrich Stieglitz, ein Denkmal

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  • 539 stron
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Heinrich Stieglitz gehört zu den Persönlichkeiten, deren Bild sich durch interessengeleitete Wahrnehmung, Deutung und Bewertung schon zu Lebzeiten weitgehend verfestigt hat. Ein solches auf verschlungenen Pfaden tradiertes und durch die Macht steter Wiederholung erstarrtes Bild infrage zu stellen, gehört zu den vorrangigen Aufgaben biographischer Forschung. Biographische Spurensuche bedeutet in diesem Fall, zunächst eine Lichtung in ein schwer zu entwirrendes Dickicht aus Fakten und Fiktion zu schlagen. Die kritische Sichtung und Neubewertung überlieferter Interpretationen und bekannter Quellen, eine ergänzende Befragung bisher unbekannter biographisch aufschlußreicher Dokumente und nicht zuletzt eine umfassende Kontextualisierung, die vor allem das politische und literarische Umfeld in den Jahren des Vormärz in den Blick nimmt, sollen dazu beitragen, einen vergessenen Dichter des Berliner Vormärz zumindest in seinen Konturen wieder sichtbar zu machen. Adaptiert von: Dirk Brietzke, „Der Dichter Wilhelm Hocker (1812–1850) und die Macht der Zensur“ in: Mythen der Vergangenheit; Göttingen 2012, S. 204 f.

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Heinrich Stieglitz, ein Denkmal, Bernd-Ingo Friedrich

Język
Rok wydania
2018
Oprawa
(twarda),
Stan książki
Dobry
Cena
60,99 zł

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Tytuł
Heinrich Stieglitz, ein Denkmal
Język
niemiecki
Rok wydania
2018
Oprawa
twarda
Liczba stron
539
ISBN10
3944064887
ISBN13
9783944064888
Seria
Kategorie
Opis
Heinrich Stieglitz gehört zu den Persönlichkeiten, deren Bild sich durch interessengeleitete Wahrnehmung, Deutung und Bewertung schon zu Lebzeiten weitgehend verfestigt hat. Ein solches auf verschlungenen Pfaden tradiertes und durch die Macht steter Wiederholung erstarrtes Bild infrage zu stellen, gehört zu den vorrangigen Aufgaben biographischer Forschung. Biographische Spurensuche bedeutet in diesem Fall, zunächst eine Lichtung in ein schwer zu entwirrendes Dickicht aus Fakten und Fiktion zu schlagen. Die kritische Sichtung und Neubewertung überlieferter Interpretationen und bekannter Quellen, eine ergänzende Befragung bisher unbekannter biographisch aufschlußreicher Dokumente und nicht zuletzt eine umfassende Kontextualisierung, die vor allem das politische und literarische Umfeld in den Jahren des Vormärz in den Blick nimmt, sollen dazu beitragen, einen vergessenen Dichter des Berliner Vormärz zumindest in seinen Konturen wieder sichtbar zu machen. Adaptiert von: Dirk Brietzke, „Der Dichter Wilhelm Hocker (1812–1850) und die Macht der Zensur“ in: Mythen der Vergangenheit; Göttingen 2012, S. 204 f.