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- 166 stron
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Die Schaulust hat, mehr noch als der reine Sehvorgang, in der europäischen Kulturgeschichte eine höchst ambivalente Einschätzung erfahren. Allzu rasch ist sie als Voyeurismus moralisch disqualifiziert worden. Doch unauffällige, verstohlene oder indiskrete Blicke sind noch nicht unbedingt solche eines Voyeurs. Dieser tritt relativ spät erst in Erscheinung, ihm kommt in Literatur und Kunst erst nach 1800 eine gesteigerte Aufmerksamkeit zu. Ziel des Bandes ist es, auf eine möglichst breite Skala von gesellschaftlich unbeachteten, nicht gewürdig-ten oder sogar tabuisierten Sehvorgängen aufmerksam zu machen, wie sie etwa in Werken des 19. und 20. Jahrhunderts erscheinen. Entsprechend unterschiedlich fallen die ästhetischen und moralischen Bewertungen solcher Blickweisen aus.
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Schaulust, Ulrich Stadler
- Język
- Rok wydania
- 2005
- Oprawa
- (miękka)
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- Tytuł
- Schaulust
- Podtytuł
- Heimliche und verpönte Blicke in Literatur und Kunst
- Język
- niemiecki
- Autorzy
- Ulrich Stadler
- Wydawca
- Fink
- Rok wydania
- 2005
- Oprawa
- miękka
- Liczba stron
- 166
- ISBN10
- 377054093X
- ISBN13
- 9783770540938
- Seria
- Kategorie
- Tagi
- Tematy historyczne, Sztuka, Literatura niemiecka, Europa, Kultura & Społeczeństwo, Historia sztuki, Kultura, Historia kultury, Kultura popularna, Historia społeczna, Teoria literatury, Teoria sztuki
- Opis
- Die Schaulust hat, mehr noch als der reine Sehvorgang, in der europäischen Kulturgeschichte eine höchst ambivalente Einschätzung erfahren. Allzu rasch ist sie als Voyeurismus moralisch disqualifiziert worden. Doch unauffällige, verstohlene oder indiskrete Blicke sind noch nicht unbedingt solche eines Voyeurs. Dieser tritt relativ spät erst in Erscheinung, ihm kommt in Literatur und Kunst erst nach 1800 eine gesteigerte Aufmerksamkeit zu. Ziel des Bandes ist es, auf eine möglichst breite Skala von gesellschaftlich unbeachteten, nicht gewürdig-ten oder sogar tabuisierten Sehvorgängen aufmerksam zu machen, wie sie etwa in Werken des 19. und 20. Jahrhunderts erscheinen. Entsprechend unterschiedlich fallen die ästhetischen und moralischen Bewertungen solcher Blickweisen aus.