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Klassengesellschaft akut

Warum Lohnarbeit spaltet - und wie es anders gehen kann

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  • 288 stron
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Die neue Klassengesellschaft und wie man sie bekämpft Die da oben, wir hier unten – in dieser griffigen Formel kommt das Grundgefühl einer neuen Klassengesellschaft zum Ausdruck, in der Zusammenhalt und Solidarität Fremdwörter zu sein scheinen. Die Soziologin Nicole Mayer-Ahuja zeigt, wie weit wir im Kapitalismus der Gegenwart von Fairness und Gerechtigkeit entfernt sind. Dabei ist die Klasse der Lohnabhängigen selbst gespaltener denn je. Mayer-Ahuja beschreibt die sich vertiefende Kluft zwischen Arbeit und Kapital, aber auch die wachsenden Unterschiede zwischen verschiedenen Beschäftigtengruppen. Deren Arbeits- und Lebensbedingungen haben sich so polarisiert, dass manche Beschäftigte auf Kosten anderer abgesichert werden: Stammbeschäftigte grenzen sich in Unternehmen von Randbeschäftigten ab, prekäre Hausangestellte kompensieren die flexiblen Arbeitszeiten von „Hochqualifizierten“, Migrant:innen arbeiten überproportional im Niedriglohnsektor etc. Das Buch analysiert nicht nur prekäre Dienstleistungen, sondern auch qualifizierte Festanstellungen und fragt nach den übergreifenden Erfahrungen und Verbindungen zwischen diesen Gruppen: viele Festangestellte haben prekär beschäftigte Kinder oder Partnerinnen und sehen sich selbst durch Jobverlust bedroht. Auch sind steigender Arbeitsdruck und Entfremdungserfahrungen überall zu spüren. Ein Buch, das die schier unüberwindbare Spaltung unserer Gesellschaft erklären hilft.

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Klassengesellschaft akut, Nicole Mayer Ahuja

Język
Rok wydania
2025
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Klassengesellschaft akut
Podtytuł
Warum Lohnarbeit spaltet - und wie es anders gehen kann
Język
niemiecki
Wydawca
Beck
Rok wydania
2025
Oprawa
twarda
Liczba stron
288
ISBN10
3406837832
ISBN13
9783406837838
Seria
Opis
Die neue Klassengesellschaft und wie man sie bekämpft Die da oben, wir hier unten – in dieser griffigen Formel kommt das Grundgefühl einer neuen Klassengesellschaft zum Ausdruck, in der Zusammenhalt und Solidarität Fremdwörter zu sein scheinen. Die Soziologin Nicole Mayer-Ahuja zeigt, wie weit wir im Kapitalismus der Gegenwart von Fairness und Gerechtigkeit entfernt sind. Dabei ist die Klasse der Lohnabhängigen selbst gespaltener denn je. Mayer-Ahuja beschreibt die sich vertiefende Kluft zwischen Arbeit und Kapital, aber auch die wachsenden Unterschiede zwischen verschiedenen Beschäftigtengruppen. Deren Arbeits- und Lebensbedingungen haben sich so polarisiert, dass manche Beschäftigte auf Kosten anderer abgesichert werden: Stammbeschäftigte grenzen sich in Unternehmen von Randbeschäftigten ab, prekäre Hausangestellte kompensieren die flexiblen Arbeitszeiten von „Hochqualifizierten“, Migrant:innen arbeiten überproportional im Niedriglohnsektor etc. Das Buch analysiert nicht nur prekäre Dienstleistungen, sondern auch qualifizierte Festanstellungen und fragt nach den übergreifenden Erfahrungen und Verbindungen zwischen diesen Gruppen: viele Festangestellte haben prekär beschäftigte Kinder oder Partnerinnen und sehen sich selbst durch Jobverlust bedroht. Auch sind steigender Arbeitsdruck und Entfremdungserfahrungen überall zu spüren. Ein Buch, das die schier unüberwindbare Spaltung unserer Gesellschaft erklären hilft.