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White elephant

Die Aushandlung von Kultur in der tansanischen Videofilmindustrie

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  • 365 stron
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In den 2000er Jahren entwickelte sich in Tansania eine lebendige Videofilmindustrie mit zahlreichen Produktions- und Distributionsfirmen, die täglich neue Spielfilme und Soap-Operas auf Swahili hervorbringt. Claudia Böhme begleitete von 2006 bis 2012 als Ethnologin die Kulturschaffenden und ihr Publikum, indem sie sowohl als Schauspielerin an Produktionen teilnahm als auch als Zuschauerin die Rezeption in Haushalten und Videokinos erlebte. Die Ethnografie beleuchtet die Videofilmkultur von ihren historischen Wurzeln über die Aneignung des Mediums bis zur Entwicklung einer durch Transnationalisierung und Globalisierung geprägten Filmindustrie. Besondere Aufmerksamkeit gilt den kulturellen und politischen Aushandlungsprozessen, die in der Produktion, Distribution und Rezeption der Filme sichtbar werden. Die Konflikte der aufstrebenden Filmemacher mit Kulturpolitikern und Journalisten, ihr Streben nach wirtschaftlicher Existenz und Anerkennung, sind oft so dramatisch, dass sie selbst filmreife Geschichten ergeben. Das Buch bietet eine umfassende Darstellung der Videofilmindustrie Tansanias und bereichert die ethnologische Debatte über lokale Medienkulturen in einer zunehmend vernetzten Welt. Claudia Böhme hat Ethnologie und Afrikanistik studiert und war an verschiedenen Universitäten tätig, mit einem Fokus auf Medienethnologie in Ostafrika.

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White elephant, Claudia Böhme

Język
Rok wydania
2016
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
White elephant
Podtytuł
Die Aushandlung von Kultur in der tansanischen Videofilmindustrie
Język
niemiecki
Rok wydania
2016
Oprawa
miękka
Liczba stron
365
ISBN10
389645837X
ISBN13
9783896458377
Seria
Opis
In den 2000er Jahren entwickelte sich in Tansania eine lebendige Videofilmindustrie mit zahlreichen Produktions- und Distributionsfirmen, die täglich neue Spielfilme und Soap-Operas auf Swahili hervorbringt. Claudia Böhme begleitete von 2006 bis 2012 als Ethnologin die Kulturschaffenden und ihr Publikum, indem sie sowohl als Schauspielerin an Produktionen teilnahm als auch als Zuschauerin die Rezeption in Haushalten und Videokinos erlebte. Die Ethnografie beleuchtet die Videofilmkultur von ihren historischen Wurzeln über die Aneignung des Mediums bis zur Entwicklung einer durch Transnationalisierung und Globalisierung geprägten Filmindustrie. Besondere Aufmerksamkeit gilt den kulturellen und politischen Aushandlungsprozessen, die in der Produktion, Distribution und Rezeption der Filme sichtbar werden. Die Konflikte der aufstrebenden Filmemacher mit Kulturpolitikern und Journalisten, ihr Streben nach wirtschaftlicher Existenz und Anerkennung, sind oft so dramatisch, dass sie selbst filmreife Geschichten ergeben. Das Buch bietet eine umfassende Darstellung der Videofilmindustrie Tansanias und bereichert die ethnologische Debatte über lokale Medienkulturen in einer zunehmend vernetzten Welt. Claudia Böhme hat Ethnologie und Afrikanistik studiert und war an verschiedenen Universitäten tätig, mit einem Fokus auf Medienethnologie in Ostafrika.