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Integrationsprobleme von Russlanddeutschen

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In dieser Studie untersucht die Autorin die Integrationsprobleme von Russlanddeutschen, indem sie die Migrationsbewegungen und die Herausforderungen bei der Integration beleuchtet. Der Begriff „Russlanddeutsche“ bezieht sich auf die Nachfahren deutscher Kolonisten in den Nachfolgestaaten der UdSSR. Es wird erläutert, warum diese Gruppe nach Deutschland eingewandert ist und wie sich eine deutschstämmige Minderheit in Russland etablieren konnte. Im Jahr 1950 lebten etwa vier Millionen Deutsche außerhalb der alten Reichsgrenzen, vor allem in der Sowjetunion. Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland erkennt diese Menschen und ihre Nachkommen als „deutsche Volkszugehörige“ an, die als Aussiedler nach Deutschland einreisen dürfen. Über fünf Millionen Aussiedler sind seitdem mit ihren Familien nach Deutschland gekommen, was sie zur größten Gruppe mit Migrationshintergrund macht. Besonders zwischen 1991 und 1995 gab es hohe Zuwachszahlen. Während viele der Einwanderer in den 1990er Jahren relativ gute Deutschkenntnisse und Zugang zu Integrationshilfen hatten, haben jüngere Einwanderer aus den ehemaligen Sowjetstaaten oft wenig Bindung zur deutschen Sprache und Kultur. Probleme wie mangelnde Sprachkenntnisse, schlechte Bildung, Kriminalität und fehlende Akzeptanz in der Gesellschaft erschweren die Integration.

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Integrationsprobleme von Russlanddeutschen, Irina Liebenstein

Język
Rok wydania
2010
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Integrationsprobleme von Russlanddeutschen
Język
niemiecki
Rok wydania
2010
Oprawa
miękka
Liczba stron
65
ISBN10
3836687887
ISBN13
9783836687881
Seria
Tagi
Opis
In dieser Studie untersucht die Autorin die Integrationsprobleme von Russlanddeutschen, indem sie die Migrationsbewegungen und die Herausforderungen bei der Integration beleuchtet. Der Begriff „Russlanddeutsche“ bezieht sich auf die Nachfahren deutscher Kolonisten in den Nachfolgestaaten der UdSSR. Es wird erläutert, warum diese Gruppe nach Deutschland eingewandert ist und wie sich eine deutschstämmige Minderheit in Russland etablieren konnte. Im Jahr 1950 lebten etwa vier Millionen Deutsche außerhalb der alten Reichsgrenzen, vor allem in der Sowjetunion. Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland erkennt diese Menschen und ihre Nachkommen als „deutsche Volkszugehörige“ an, die als Aussiedler nach Deutschland einreisen dürfen. Über fünf Millionen Aussiedler sind seitdem mit ihren Familien nach Deutschland gekommen, was sie zur größten Gruppe mit Migrationshintergrund macht. Besonders zwischen 1991 und 1995 gab es hohe Zuwachszahlen. Während viele der Einwanderer in den 1990er Jahren relativ gute Deutschkenntnisse und Zugang zu Integrationshilfen hatten, haben jüngere Einwanderer aus den ehemaligen Sowjetstaaten oft wenig Bindung zur deutschen Sprache und Kultur. Probleme wie mangelnde Sprachkenntnisse, schlechte Bildung, Kriminalität und fehlende Akzeptanz in der Gesellschaft erschweren die Integration.