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Der kölsche Jeck

zur Karnevals-- und Lachkultur in Köln

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  • 383 strony
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Der kölsche Jeck ist eine zentrale Figur der Kölner Kultur, deren Wurzeln bis ins Mittelalter zurückreichen und eng mit den politischen, wirtschaftlichen und sozialen Entwicklungen der Stadt verknüpft sind. Ursprünglich eine 'liederliche' Maske, die Autoritäten verspottete, wurde der Jeck zum Symbol des Kölner Karnevals und des kollektiven Denkens und Fühlens. Im Jahr 1341 legten die Kölner fest, dass der Rat keine finanziellen Mittel mehr für die Karnevalsgesellschaften bereitstellen sollte, was zu einer Entmachtung des Rates führte. Während der Karneval in anderen Städten zunehmend unter Kontrolle der Obrigkeit geriet, blieb er in Köln ein Volksfest, das den Bürgern Freiheit bot. Das Buch beleuchtet die Entwicklung des kölschen Jeck von seiner Entstehung im Spätmittelalter über seine Rolle als Überlebensstrategie des Kölner Humors in Krisenzeiten bis hin zu seiner Wiederentdeckung als 'Nationalcharakter' während der Franzosenzeit. Es thematisiert auch die Konflikte zwischen traditionellem und modernem Karneval sowie deren Versöhnung nach der 1848er Revolution. Trotz der Herausforderungen im 20. Jahrhundert fand der Jeck immer wieder Retter, die seine Vitalität bis heute sichern.

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Der kölsche Jeck, Renate Matthaei

Język
Rok wydania
2009
Oprawa
(miękka),
Stan książki
Uszkodzony
Cena
14,34 zł

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Tytuł
Der kölsche Jeck
Podtytuł
zur Karnevals-- und Lachkultur in Köln
Język
niemiecki
Rok wydania
2009
Oprawa
miękka
Liczba stron
383
ISBN10
3939666114
ISBN13
9783939666110
Seria
Tagi
Opis
Der kölsche Jeck ist eine zentrale Figur der Kölner Kultur, deren Wurzeln bis ins Mittelalter zurückreichen und eng mit den politischen, wirtschaftlichen und sozialen Entwicklungen der Stadt verknüpft sind. Ursprünglich eine 'liederliche' Maske, die Autoritäten verspottete, wurde der Jeck zum Symbol des Kölner Karnevals und des kollektiven Denkens und Fühlens. Im Jahr 1341 legten die Kölner fest, dass der Rat keine finanziellen Mittel mehr für die Karnevalsgesellschaften bereitstellen sollte, was zu einer Entmachtung des Rates führte. Während der Karneval in anderen Städten zunehmend unter Kontrolle der Obrigkeit geriet, blieb er in Köln ein Volksfest, das den Bürgern Freiheit bot. Das Buch beleuchtet die Entwicklung des kölschen Jeck von seiner Entstehung im Spätmittelalter über seine Rolle als Überlebensstrategie des Kölner Humors in Krisenzeiten bis hin zu seiner Wiederentdeckung als 'Nationalcharakter' während der Franzosenzeit. Es thematisiert auch die Konflikte zwischen traditionellem und modernem Karneval sowie deren Versöhnung nach der 1848er Revolution. Trotz der Herausforderungen im 20. Jahrhundert fand der Jeck immer wieder Retter, die seine Vitalität bis heute sichern.