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Der Berg

Schrecken und Faszination

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  • 217 stron
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Berge sind ein elementares Naturphänomen und der Ursprung ästhetischer Landschaftswahrnehmung. Der Band entfaltet das für die Kunst wichtige Thema mit seinen kulturgeschichtlichen Dimensionen, von den schwierigen Bedingungen des Reisens im Mittelalter bis zum Sehnsuchtsort unserer Tage. In der Kunst sind Berge mit einer Kulturgeschichte der Wahrnehmung verbunden, die sowohl die Faszination majestätischer Landschaften als auch die Schrecken gefahrvoller Natur umfasst. Der Blick auf die Berge prägte entscheidende Positionen der Kunstgeschichte seit der Renaissance. Dürers Wanderung nach Italien markierte den Beginn der selbständigen Landschaftsdarstellung, während Leonardos Erkenntniswille ihn dazu brachte, Berg- und Gesteinsformationen zu skizzieren. Im 17. und 18. Jahrhundert wurde das Motiv zur Dekoration dramatischer Landschaften genutzt, und die Romantik entdeckte die Berge als Zufluchtsort vor der Zivilisation. Maler setzten Bildern der Erhabenheit gegen die Gefahren der Höhe, während Geographen Rationalität und Ehrgeiz einbrachten. Nützliche Forschung und romantische Ideologie verbanden sich in der Tradition der 'Grand Tour' bei britischen Abenteurern und förderten den sportlichen Alpinismus. In der Moderne, seit Cézanne, erweisen sich die Berge als dankbares Motiv formaler Verselbständigung, was die Vielfalt der bildnerischen Auseinandersetzung bis in die jüngste Zeit zeigt.

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Der Berg, Bettina Hausler

Język
Rok wydania
2008
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Der Berg
Podtytuł
Schrecken und Faszination
Język
niemiecki
Wydawca
Hirmer
Rok wydania
2008
Oprawa
twarda
Liczba stron
217
ISBN10
3777439754
ISBN13
9783777439754
Seria
Opis
Berge sind ein elementares Naturphänomen und der Ursprung ästhetischer Landschaftswahrnehmung. Der Band entfaltet das für die Kunst wichtige Thema mit seinen kulturgeschichtlichen Dimensionen, von den schwierigen Bedingungen des Reisens im Mittelalter bis zum Sehnsuchtsort unserer Tage. In der Kunst sind Berge mit einer Kulturgeschichte der Wahrnehmung verbunden, die sowohl die Faszination majestätischer Landschaften als auch die Schrecken gefahrvoller Natur umfasst. Der Blick auf die Berge prägte entscheidende Positionen der Kunstgeschichte seit der Renaissance. Dürers Wanderung nach Italien markierte den Beginn der selbständigen Landschaftsdarstellung, während Leonardos Erkenntniswille ihn dazu brachte, Berg- und Gesteinsformationen zu skizzieren. Im 17. und 18. Jahrhundert wurde das Motiv zur Dekoration dramatischer Landschaften genutzt, und die Romantik entdeckte die Berge als Zufluchtsort vor der Zivilisation. Maler setzten Bildern der Erhabenheit gegen die Gefahren der Höhe, während Geographen Rationalität und Ehrgeiz einbrachten. Nützliche Forschung und romantische Ideologie verbanden sich in der Tradition der 'Grand Tour' bei britischen Abenteurern und förderten den sportlichen Alpinismus. In der Moderne, seit Cézanne, erweisen sich die Berge als dankbares Motiv formaler Verselbständigung, was die Vielfalt der bildnerischen Auseinandersetzung bis in die jüngste Zeit zeigt.