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Der 1919 in Berlin geborene Religionswissenschaftler Jochanan Bloch war nicht nur der Initiator der 1957 an der Freien Universität Berlin gegründeten Deutsch-Israelischen Studiengruppen (DIS) und einer der bekanntesten Buber-Forscher seiner Zeit, sondern auch eine kritische und zuweilen polemische Stimme im deutsch-jüdischen Dialogdiskurs nach der Schoah. Im Spannungsfeld zwischen Wissenschaft, Theologie und Politik und in Auseinandersetzung mit den Vertretern des intellektuellen West-Berlins der 1960er und 1970er Jahre – wie Jacob Taubes und Helmut Gollwitzer – stellt Blochs Biographie die prägende Frage der deutsch-israelischen Beziehungen: Wer hat die Deutungsmacht über jüdisches Leben in Deutschland und die israelische Politik? Von den frühen deutsch-israelischen Debatten führen die Spuren von Blochs intellektuellem Parcours zwischen Berlin und Beer Sheva schließlich auch zu den Konflikten um das ideelle Erbe zweier deutsch-jüdischer Symbolfiguren: Martin Buber und Franz Kafka.
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Zionistische Selbstbehauptung, Silja Behre
- Język
- Rok wydania
- 2026
- Oprawa
- (miękka)
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- Tytuł
- Zionistische Selbstbehauptung
- Podtytuł
- Jochanan Bloch: eine intellektuelle Biographie zwischen Dialog und Dissens
- Język
- niemiecki
- Autorzy
- Silja Behre
- Wydawca
- Hentrich & Hentrich
- Rok wydania
- 2026
- Oprawa
- miękka
- Liczba stron
- 200
- ISBN10
- 3955657655
- ISBN13
- 9783955657659
- Seria
- Tagi
- Tematy historyczne, Tematy religijne, Prawdziwe historie, Teologia, Żydzi, Palestyna, Republika Weimarska, Syjonizm
- Opis
- Der 1919 in Berlin geborene Religionswissenschaftler Jochanan Bloch war nicht nur der Initiator der 1957 an der Freien Universität Berlin gegründeten Deutsch-Israelischen Studiengruppen (DIS) und einer der bekanntesten Buber-Forscher seiner Zeit, sondern auch eine kritische und zuweilen polemische Stimme im deutsch-jüdischen Dialogdiskurs nach der Schoah. Im Spannungsfeld zwischen Wissenschaft, Theologie und Politik und in Auseinandersetzung mit den Vertretern des intellektuellen West-Berlins der 1960er und 1970er Jahre – wie Jacob Taubes und Helmut Gollwitzer – stellt Blochs Biographie die prägende Frage der deutsch-israelischen Beziehungen: Wer hat die Deutungsmacht über jüdisches Leben in Deutschland und die israelische Politik? Von den frühen deutsch-israelischen Debatten führen die Spuren von Blochs intellektuellem Parcours zwischen Berlin und Beer Sheva schließlich auch zu den Konflikten um das ideelle Erbe zweier deutsch-jüdischer Symbolfiguren: Martin Buber und Franz Kafka.