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Krieg und Umbruch in Mitteleuropa um 1800

Erfahrungsgeschichte(n) auf dem Weg in eine neue Zeit

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Um 1800 stellten Kriege und Krisen die Menschen in Mitteleuropa vor beispiellose Veränderungen. Das Alte Reich brach zusammen, Napoleon wurde Herr des Kontinents. Das Buch legt neueste Ergebnisse der Forschung zu den Erfahrungen der Menschen in dieser Zeit tiefgreifenden gesellschaftlichen Wandels vor. An Beispielen aus den Niederlanden, der Schweiz, dem Elsaß, dem italienischen Tirol und ausgewählten Rheinbundstaaten untersuchen namhafte Auto-ren die Auswirkungen der Reformpolitik und erzählen von Protesten gegen den Einbruch der Moderne in die Lebenswelt. Sie verfolgen, auf welche Weise soziale Eliten ihre Position zu wahren suchten und machen deutlich, wie stark Konfession und vormoderne Mentalität noch immer die Wahrnehmung des Krieges und seiner Folgen bestimmten. Und sie zeigen, wie die Geschichte(n) der napoleonischen Zeit im 19. Jahrhundert immer wieder entlang aktueller Bedürfnisse umgeschrieben wurden.

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Krieg und Umbruch in Mitteleuropa um 1800, Ute Planert

Język
Rok wydania
2009
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Krieg und Umbruch in Mitteleuropa um 1800
Podtytuł
Erfahrungsgeschichte(n) auf dem Weg in eine neue Zeit
Język
niemiecki
Wydawca
Schöningh
Rok wydania
2009
Oprawa
twarda
Liczba stron
384
ISBN10
3506756613
ISBN13
9783506756619
Seria
Opis
Um 1800 stellten Kriege und Krisen die Menschen in Mitteleuropa vor beispiellose Veränderungen. Das Alte Reich brach zusammen, Napoleon wurde Herr des Kontinents. Das Buch legt neueste Ergebnisse der Forschung zu den Erfahrungen der Menschen in dieser Zeit tiefgreifenden gesellschaftlichen Wandels vor. An Beispielen aus den Niederlanden, der Schweiz, dem Elsaß, dem italienischen Tirol und ausgewählten Rheinbundstaaten untersuchen namhafte Auto-ren die Auswirkungen der Reformpolitik und erzählen von Protesten gegen den Einbruch der Moderne in die Lebenswelt. Sie verfolgen, auf welche Weise soziale Eliten ihre Position zu wahren suchten und machen deutlich, wie stark Konfession und vormoderne Mentalität noch immer die Wahrnehmung des Krieges und seiner Folgen bestimmten. Und sie zeigen, wie die Geschichte(n) der napoleonischen Zeit im 19. Jahrhundert immer wieder entlang aktueller Bedürfnisse umgeschrieben wurden.