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Goethe auf Schloss Ettersburg

Ein Zeitensprung

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Die Grund-Idee des Buches entstand 1995 nach einer Begegnung mit dem Auschwitz-Überlebenden Roman Frister und der Lektüre von J.H.H. Weilers „Der Fall Steinmann“. Der Autor hatte sich intensiv mit dem Dritten Reich beschäftigt und Schulklassen im KZ-Museum Dachau geführt. Dabei störte ihn die Klage der Führer über den Namen Dachaus, der mit dem ersten KZ verbunden sei. Er hatte auch andere KZs besucht und mit Überlebenden gesprochen. Später führte er wissenschaftlich fundierte Touren im Goldbacher KZ-Stollen in Überlingen durch, dessen Verbindung zur Stadt von den Bewohnern gemieden wurde. Nach weiterer Lektüre über Goethe und Schiller entstand die Idee, Goethe in das KZ Buchenwald zu versetzen, um die Verbindung zwischen Weimar und dem KZ zu verdeutlichen. Dies erforderte umfangreiche Recherchen zur Zeit und politischen Lage. Der gewählte Zeitraum war März 1804 und Lenzing 1944. 1804 war Goethes „Faust“ noch nicht vollendet, und Schiller arbeitete an „Wilhelm Tell“. Zu dieser Zeit lebten Goethe und Schiller in Weimar, während der Zweite Weltkrieg bereits in vollem Gange war. Die Handlung führt Goethe in ein KZ, wo er von einem jüdischen Kutscher abgeholt wird, um zu einem Gespräch im Schloss Ettersburg zu gelangen. Goethe wird geschont, da man ihn als typischen Vertreter Weimars für eine Veranstaltung zum „Führers 54. Geburtstag“ einplanen möchte.

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Goethe auf Schloss Ettersburg, Helmut Freiherr Von Scheurl-Defersdorf

Język
Rok wydania
2024
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Goethe auf Schloss Ettersburg
Podtytuł
Ein Zeitensprung
Język
niemiecki
Wydawca
verara
Rok wydania
2024
Oprawa
miękka
Liczba stron
216
ISBN10
3903044075
ISBN13
9783903044074
Seria
Kategorie
Opis
Die Grund-Idee des Buches entstand 1995 nach einer Begegnung mit dem Auschwitz-Überlebenden Roman Frister und der Lektüre von J.H.H. Weilers „Der Fall Steinmann“. Der Autor hatte sich intensiv mit dem Dritten Reich beschäftigt und Schulklassen im KZ-Museum Dachau geführt. Dabei störte ihn die Klage der Führer über den Namen Dachaus, der mit dem ersten KZ verbunden sei. Er hatte auch andere KZs besucht und mit Überlebenden gesprochen. Später führte er wissenschaftlich fundierte Touren im Goldbacher KZ-Stollen in Überlingen durch, dessen Verbindung zur Stadt von den Bewohnern gemieden wurde. Nach weiterer Lektüre über Goethe und Schiller entstand die Idee, Goethe in das KZ Buchenwald zu versetzen, um die Verbindung zwischen Weimar und dem KZ zu verdeutlichen. Dies erforderte umfangreiche Recherchen zur Zeit und politischen Lage. Der gewählte Zeitraum war März 1804 und Lenzing 1944. 1804 war Goethes „Faust“ noch nicht vollendet, und Schiller arbeitete an „Wilhelm Tell“. Zu dieser Zeit lebten Goethe und Schiller in Weimar, während der Zweite Weltkrieg bereits in vollem Gange war. Die Handlung führt Goethe in ein KZ, wo er von einem jüdischen Kutscher abgeholt wird, um zu einem Gespräch im Schloss Ettersburg zu gelangen. Goethe wird geschont, da man ihn als typischen Vertreter Weimars für eine Veranstaltung zum „Führers 54. Geburtstag“ einplanen möchte.